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Was ist Mieterstrom?

Eine auf dem Dach des Mietwohngebäudes installierte Photovoltaikanlage produziert Strom, welche direkt von den im Gebäude lebenden Mietern genutzt werden kann. Für diese Art des Direktverbrauches gibt es seit Juli dieses Jahres das Gesetz zur „Förderung von Mieterstrom. Das Mieterstromangebot muss per Definition 10% unter den Strombezugskonditionen des örtlichen Grundversorgertarifs liegen. Schon ab ca. 12 Wohneinheiten kann Mieterstrom wirtschaftlich interessant sein.

Definition Mieterstrom

 

Wir ermöglichen Ihren Mietern den Zugang zu Vor-Ort produziertem Sonnenstrom und machen Sie, falls gewünscht, auch zum Stromversorger. Dabei gibt es für Sie äußerst interessante Möglichkeiten der Beteiligung und Investition.

 

Welche Vorteile bringt Mieterstrom?

Vorteile Wohnbaugesellschaft:

  • Anrechnung des selbst erzeugten Stromes (§5, EnEV 2014)
  • Mieterbindung durch Reduktion der Mietnebenkosten
  • Verbesserung der Positionierung auf dem Mietermarkt durch innovative Technikkonzepte
  • Einbindung in E-Mobilkonzepte (Elektrofahrzeuge können mit „echtem“ Sonnenstrom betankt werden)

Vorteile Mieter:

  • Vergünstige Strombezugskonditionen
  • Vollversorgung d.h. nur ein Stromliefervertrag
  • Beteiligung an Energiewende in „Bürgerhand“ bzw. an einer klimaschonenden, dezentralen Energieversorgung

Welche Varianten sind möglich?

Variante „Komplettversorger“: Variante „Dachverpachtung“:

 Variante „Dachpacht und Übernahme der Projektgesellschaft“:

Sie investieren in die PV-Anlage und versorgen Ihre Mieter unter Ihrem Namen komplett mit Strom.

Sie verpachten Ihre Dachfläche an einen Dritten zur Errichtung einer Energieerzeugungsanlage, dieser

  1. betreibt und nutzt die Anlage, oder
  2. Sie als Gebäudeeigentümer pachten wiederum die Anlage zum eigenen Betrieb und Nutzung.
Sie verpachten Ihre Dachfläche an eine von uns zu gründende Projektgesellschaft. Diese errichtet, betreibt und nutzt die Energieerzeugungsanlage. Die Projektgesellschaft kann später vom Gebäudeeigentümer übernommen werden.

 

Neben den zuvor genannten Varianten gibt es eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, sprechen Sie uns einfach an!

 

Was ist unser Angebot?

Wir kümmern uns als Full-Service-Dienstleister um Planung, Umsetzung und Betrieb:

  • Machbarkeits-/Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (unterschiedlicher Varianten, inkl. Fördermöglichkeiten)
  • schlüsselfertige Errichtung (inkl. Planung, Messkonzept, IBN)
  • Akquise & Vertrieb „Mieterstrom“
  • Erste Wirtschaftlichkeitsabschätzung für geeignete Objekte – unverbindlich und kostenfrei
  • Messstellenbetrieb
  • Anlagenbetrieb (Betriebsführung, Wartung, Service)
  • Energiewirtschaftliche Abwicklung (Tarifierung, Stromlieferverträge, Administration und Abwicklung der Lieferantenpflichten)
  • Abrechnung (Abrechnungserstellung, Zahlungsverkehr, Kd.Service
  • Finanzierung (EK-/FK-Strukturierung, Besicherungskonzept)

Angebot Bausteine

Alle Bausteine können auch modular in Anspruch genommen werden.

Gerne prüfen wir, ob sich eine Mieterstromförderung für Sie lohnt!

Bitte lassen Sie uns hierzu das nachfolgende Dokument zukommen:

Dateien:
Name Erstellt am Dateigröße    
Fragebogen Mieterstrom ist Bürgerstrom 22.09.2017 2.13 MB

 

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An unserem Stand auf der Allgäuer Festwoche am 18.08.2017 herrschte großes Interesse am Energiequiz. Viele TeilnehmerInnen und Teilnehmer entwickelten den Ehrgeiz, die schwierigen Quizfragen zu lösen. Hierbei gab es auch etwas zu gewinnen: die Hauptgewinnerin der Gebäudeenergieberatung aus Altusried freute sich offensichtlich sehr über den Gewinn.

Beim Vortrag von Raimund Kamm zur Zukunft der Energiewende wurde Klartext gesprochen: der Ausbau der Erneuerbaren wurde politisch zum Erliegen gebracht, die Gefahren der Klimaveränderung werden ignoriert, volkswirtschaftlich und industriepolitische Chancen der Umstellung unserer Energieversorgung werden leichtfertig vertan.

Zum Abschluss unterhielt die Band "Schmid & Specker" noch das Publikum.

Hier noch einige Eindrücke der Allgäuer Festwoche:

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Unser Stand, Band: Schmid&Specker

 

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Die Gewinnerin des Energiequizes

 

Img 7912

Raimund Kamm

 

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In der inspirierenden Atmosphäre des Klosters Roggenburg lädt der Verein renergie Allgäu ein zur zweiten Veranstaltung aus der Reihe „Bürger meister(n) Energie“:

Am Mittwoch, 25. Oktober, von 8.30 bis 16 Uhr,

bekommen hier Kommunalvertreter aus ganz Bayern anregende Impulse und wichtige Informationen für eine nachhaltige und effiziente Strom- und Wärmeversorgung vor Ort.

 

Bürgermeister, Gemeinderäte, Mitglieder örtlicher Energieteams und Kommunalvertreter aller Art sind eingeladen zum Großen Kommunalen Energieforum mit Exkursion im Kloster Roggenburg. Pater Roman Löschinger wird die Gäste zunächst auf die spirituelle Dimension und Bedeutung der Energiewende einstimmen, danach stellt Roggenburgs Bürgermeister Mathias Stölzle das umfassende Energiekonzept seiner Gemeinde vor.

Ein weiteres Beispiel für ein gelungenes Energiekonzept erleben die Teilnehmer bei der abschließenden Exkursion ins nahe gelegene Waltenhausen, wo derzeit die ersten Maßnahmen aus dem Energienutzungsplan umgesetzt werden, den der Verein renergie Allgäu vor zwei Jahren gemeinsam mit Bürgermeister und Bürgern entwickelt hatte.

Vormittags stehen Fachvorträge zu den Themenfeldern „Raumverträglicher Ausbau von Erneuerbaren Energien“, „Energienutzungsplan“ und „Energetische Gebäudesanierung“ auf dem Programm. Nachmittags gibt es unter anderem einen Exkurs in den Bereich „E-Mobilität“. Birgit Herbst, Bürgermeisterin der Gemeinde Spardorf informiert über ihr e-mobiles Car-Sharing-Modell. Der Kemptener Professor Dr. Andreas Rupp stellt die Ergebnisse seiner Mobilitätsanalysen vor.

Die Anmeldung zur Veranstaltung „Bürger meister(n) Energie – Impulse für eine nachhaltige und effiziente Strom- und Wärmeversorgung vor Ort“ kann hier erfolgen.

Teilnahmegebühr (inklusive Tagungsunterlagen und Verpflegung): 130 Euro / 90 Euro für Mitglieder

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Immer noch ist in Deutschland die Heizanlagentechnik auf Basis fossiler Energieträger klar dominierend. Auch bei Neu- oder Ersatzinvestitionen. Renergie Allgäu kritisiert die staatliche Förderung dieser klimaschädlichen Resultate über die Programme der KfW-Bank und mittels des bayerischen 10.000-Häuser-Programms.

Förderung Öl und Gasheizung

Fast 80 Prozent der Heizanlagen in Deutschland sind veraltet und verbrauchen zu viel Energie (BDH 2012). Doch auch bei Neuinvestitionen überwiegen weiterhin Öl- und Gaskessel. In nur 25% aller Fälle werden bei den Investitionen in Heizsysteme Biomasse-Heizungen, Wärmepumpen oder solarthermische Anlagen eingebaut.

Im Nachbarland Dänemark dürfen dagegen bereits seit 2013 keine Neubauten mehr mit Öl- oder Gasheizkesseln errichtet werden. Ab 2016 ist dort der Einbau neuer Ölheizkessel in bestehenden Gebäuden verboten, wenn Fernwärme oder Erdgas zur Verfügung stehen.

„Wenn wir Klimaänderungen als Problem wahrnehmen, dürfen wir keine neuen Anlagen zur Verbrennung fossiler Brennstoffe mehr einsetzen“, sagt dazu Energieberater Thomas Hartmann. Denn diese Kessel werden wiederum mindestens 20 bis 30 Jahre in Nutzung bleiben.

In den Förderprogrammen des Bundes und des Freistaates Bayern wird der Ersatz alter, aber noch nicht austauschpflichtiger Öl- und Gaskessel durch Brennwertgeräte mit Zuschüssen zwischen 10 und kumuliert rund 20 Prozent immer noch begünstigt. Auch für diese Förderfälle bedarf es inzwischen der Sachverständigenbestätigung durch einen bei der KfW-Bank zugelassenen Energieberater.

Auch wir bei renergie Allgäu sind verstärkt mit Anfragen konfrontiert, wenn Hauseigentümer bei der Installation eines Brennwertkessels für fossiles Heizöl oder Erdgas die Zuschüsse abgreifen wollen, ohne sich mit Alternativen für erneuerbare Energie oder für allgemeine Gebäudesanierung überhaupt befassen zu wollen.

„Wir haben uns entschlossen, diese Anliegen nicht zu unterstützen, da sie mit unseren satzungsgemäßen Vereinszielen nicht vereinbar sind“, so der Energieeffizienz-Experte beim Verein.

Falls ein Antragsteller also nicht bereit ist, sich zur Nutzung erneuerbarer Energien wenigstens ergebnisoffen beraten zu lassen, müssen wir auf die Bearbeitung durch andere Energieeffizienz-Experten verweisen.

Thomas Hartmann

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Vom Aspergillus flavus und seinen harmloseren Brüdern!

Der Aspergillus flavus zählt zu den heimtückischsten seiner Art. Seine Sporen können heftige Allergien und schwere Vergiftungen auslösen. Aber auch seine harmloseren Brüder sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Bei Schimmel in der Wohnung gilt immer besondere Vorsicht“, mahnt Thomas Hartmann von renergie Allgäu, Fachberater für Schimmelpilzsanierung in Innenräumen.

Schimmelpilz

Ob im Badezimmer auf den Fliesenfugen, an der feuchten Kellerwand, hinter Tapeten oder Schränken, in Bodenecken oder an der Zimmerdecke – Schimmel kann überall im Haus auftreten. Er braucht nicht viel, um zu überleben. Sobald die Luftfeuchtigkeit bei 80 Prozent oder höher liegt ernährt er sich quasi von Luft und Umgebung.

„Und da liegt das Problem“, weiß Energieberater Thomas Hartmann. Durch die luftdichte Bauweise neuerer Gebäude – um Wärmeverluste zu vermeiden! - steigt die Feuchtigkeit im Rauminneren sehr schnell sehr hoch an. Das gilt im Besonderen auch für ältere Gebäude, bei denen „nur“ die Fenster ausgetauscht wurden. Darum muss gerade in solchen Räumen verstärkt auf die Lüftung geachtet werden. Die Tipps des Fachmanns reichen von mehrmals täglichem Stoßlüften bis hin zur automatisierten Lüftungsanlage, mit der einzelne Räume oder ganze Wohneinheiten optimal eingestellt werden können.

Was aber, wenn der Schimmel bereits im Haus ist!? Im Normalfall kann der Fachberater bereits aus der Beschreibung des Befalls Schlüsse über Ursache und nötige Gegenmaßnahmen ziehen. Im Zweifel rät er zu einer Laboruntersuchung, die dann detailliert Auskunft über die Gefahrenstufe des Pilzes gibt.

Weitere Informationen bei Schimmelpilz-Fachberater Thomas Hartmann, Telefon 0831-5262680-13, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Porträt Königstein

Bereits zum zweiten Mal referierte Diplom-Ingenieur Thomas Königstein (siehe Bild rechts) auf Einladung von renergie Allgäu in einem restlos ausgebuchten dena-Seminar über die praktische Durchführung und die rechtlichen Hintergründe des „Hydraulischen Abgleichs“. Zwei Tage lang ließen sich Architekten, Planer, Energieberater, Installateure und Kaminkehrer von ihm in die Geheimnisse der professionellen Heizungseinstellung einweihen.

Hintergrund der Veranstaltung ist, dass in bestimmten Fällen neue Wärmeanlagen, energetische Sanierungsmaßnahmen oder auch der Neubau von Effizienzhäusern nur noch dann gefördert werden, wenn der rechnerische hydraulische Abgleich nachgewiesen werden kann.

Neben der „Zu-Fuß-Berechnung“ von raumweiser Heizlast, Heizkurven, Volumenströmen und der geeigneten Umwälzpumpen-Größe wurden die Teilnehmer auch in die Software "Optimus" von Hottgenroth eingeführt.

Auf Grund der guten Resonanz planen wir dieses Seminar nun zum dritten Mal mit Thomas Königstein im Herbst 2017. Interessenten wenden sich bitte direkt an Projektleiter Florian Weh, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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