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Zwischen Ernüchterung und Fassungslosigkeit schwankte renergie-Vorsitzender Richard Mair nach seiner Rückkehr aus Berlin. Bei einer politischen Gesprächsrunde auf Einladung von Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller in Berlin waren ihm düstere Zeiten für die Biogas-Branche prognostiziert worden. „Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, brauchen wir die Biogastechnologie gar nicht!“, so Referatsleiterin Dr. Karin Freier vom BMWi.

Vier Vertreter des Kemptener Vereins renergie Allgäu waren in die Hauptstadt gereist, um im Rahmen der derzeitigen EEG-Beratungen ihre fachkundigen Stellungnahmen und Vorschläge abzugeben: Neben dem langjährigen Vorsitzenden Richard Mair waren dies sein Stellvertreter Bernhard Mayer aus dem schwäbischen Deisenhausen, Biogasanlagenbetreiber Hermann Fischer aus dem schwäbischen Kirchheim und Agraringenieur Florian Weh, Projektleiter für Erneuerbare Energien im Verein.

Ihr gemeinsames Ziel lautete, die Vergütungszeit für Bestandsanlagen um zehn Jahre zu verlängern. Das allerdings nur unter folgenden Auflagen: Direktvermarktung ab 100 kW, effiziente Fahrweise mit mindestens 60 Prozent Wärmenutzung, flexible Erzeugung mit 70 Prozent der Stromerzeugung in der Hälfte der Jahresstunden und Nachhaltigkeit durch 70 Prozent Reststoffe und bodenfreundliche Kulturen. Außerdem plädierten die renergie-Fachleute dafür, das derzeit diskutierte Ausschreibungsmodell nicht auf Biogas-Bestandsanlagen anzuwenden. Die darin enthaltenen Hürden wie Preispoker und der organisatorische Aufwand seien nämlich gerade für landwirtschaftliche Betriebe viel zu hoch.

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renergie Allgäu im Gespräch mit der Staatsregierung - viele Fragen, noch keine Antworten

„Wir sind uns des Problems durchaus bewusst", erklärte Umweltwissenschaftlerin Kerstin Ikenmeyer vom Bayerischen Wirtschaftsministerium. Eine Antwort darauf, wie es mit der Biogasbranche nach dem Ende des EEG weitergehen solle, konnte sie allerdings so wenig geben wie Ministerialdirigent Rudolf Escheu. Frühestens im nächsten Jahr, so der Leiter der Abteilung für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, sehe man „unter Umständen" klarer. So lange freilich will renergie Allgäu nicht warten. Im Namen der rund 400 von ihm vertretenen Biogasanlagenbetreiber bleibt der Verein im engen Kontakt mit den politischen Verantwortungsträgern.

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