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Verein Renergie Allgäu präsentiert Dienstleistungen für Kommunen und Unternehmen!

Viele interessante Gespräche und noch mehr interessierte Besucher hatte der Verein renergie Allgäu beim 10. Bayerischen EnergieForum in Germering. Das Kemptener Planungs- und Beratungsbüro präsentierte dabei sein vielfältiges Energieberatungs- und Dienstleistungsangebot für Kommunen und Gewerbetreibende.

Energienutzungspläne, kurz ENP, sind das Fachgebiet von renergie-Mitarbeiter Thomas Brutscher. In seinem Vortrag konnte der Diplomingenieur immer wieder auf Praxisbeispiele der vergangenen Jahre zurückgreifen, um seine Ausführungen zu erläutern. Besonders beeindruckt zeigten sich die Zuhörer davon, dass renergie Allgäu bei seinen Projekten immer größten Wert auf engste Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort legt.

Von den ersten Gesprächen über die GIS-Daten-unterstützte Bestandsaufnahme bis hin zum Maßnahmenkatalog mit detaillierten Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen steht stets die individuelle und umsetzungsorientierte Arbeit im Mittelpunkt. So halten die Gemeindevertreter am Ende nicht nur ein vielseitiges Papier in Händen, sondern bekommen auch ganz konkrete Vorgaben für die Umsetzung einzelner Maßnahmen. Mehr noch – auf Wunsch begleitet renergie Allgäu die Kommune sogar durch die folgenden Projekte. Auch dafür übrigens gibt es Förderungen und Zuschüsse.

Am Ausstellungsstand von renergie Allgäu beantwortete Projektleiter Florian Weh indes Fragen zu weiteren Energiethemen. So erläuterte er einem Bürgermeister, der sich über die Möglichkeit einer PV-Anlage auf einer größeren kommunalen Wohneinheit informieren wollte, das Angebot der Mieterstrommodelle. Hier bietet renergie Allgäu unter anderem ein Full-Service-Angebot von der Finanzierung und der PV-Installation über Kundenkontakte, Abrechnung und Reststromlieferungen bis hin zur Wartung. Alternativ kann die Gemeinde auch nur einzelne Bausteine dieses Mieterstrommodells an renergie Allgäu vergeben und beispielsweise Kauf und Betrieb der PV-Anlage in Eigenregie leisten.

Und auch auf Fragen zu Energiesparmöglichkeiten oder Eigenstromgewinnung im gewerblichen Bereich hatte Florian Weh Antworten. Schließlich gehören auch Energieaudits und Beratungsangebot für kleine und mittelständische Unternehmen zum Portfolio des Allgäuer Büros.

Wenn Sie zu den einzelnen Themen mehr erfahren möchten, kontaktieren Sie einfach unsere Mitarbeiter Thomas Brutscher oder Florian Weh !

 

Vortrag Tom Germering

Zum Foto:

Über „ Energienutzungspläne für eine nachhaltige Energieversorgung in Bürgerhand“ sprach der renergie-Allgäu-Fachmann Thomas Brutscher. Solche Konzepte werden übrigens vom Bayerischen Gemeindetag ausdrücklich als kommunales Planungsinstrument empfohlen.

                                                                                              Foto: renergie Allgäu

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Mehr Vielfalt in der Energielandschaft mit Durchwachsener Silphie!

Der Samen ist gelegt. Wortwörtlich. Auf insgesamt 10 Ackerflächen in allen vier Allgäuer Landkreisen ist jetzt das LEADER-Projekt „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft mit Durchwachsener Silphie“ gestartet. Unter der Leitung des Vereins renergie Allgäu und begleitet von den vier Allgäuer Landkreisen sowie den örtlichen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten werden in den kommenden drei Jahren Erfahrungen mit der nordamerikanischen Energiepflanze gesammelt. Ziel ist es, eine ähnlich ertragreiche und gleichzeitig ökologisch wertvolle Ergänzung oder Alternative zum Mais zu entwickeln.

Den Anfang hatte Biogas-Landwirt Helmut Miederer aus Buchloe gemacht. Bislang hatte der Ostallgäuer Biogas-Landwirt auf seiner 3,3 ha großen Ackerfläche westlich der Buchloer Umgehungsstraße Getreidepflanzen und Hülsenfrüchte zur Biogasgewinnung geerntet – jetzt säte er hier im Rahmen des LEADER-Projektes erstmals die "Durchwachsene Silphie". Ein Jahr dauert es, bis sich der langsam wachsende Korbblütler fest im Boden verwurzelt hat. Erst im zweiten Spätherbst kann die Nutzpflanze dann auch geerntet werden. Und das dann ohne weitere Nachsaat bis zu 15 Jahre lang.

Um den Ertragsausfall im ersten Jahr zu reduzieren startet das Projekt mit einer Mischsaat. Zwischen den Silphie-Reihen wird jeweils eine Reihe Mais gepflanzt. Dadurch reduziert sich auch das Unkraut, das die Silphie in ihrem Wachstum beeinträchtigen kann. Ab dem zweiten Jahr ist kein Maisanbau mehr nötig. So aufwendig und kostspielig die Ansaat auch ist – in den Folgejahren macht die Silphie bei vergleichbarem Ertrag deutlich weniger Aufwand und Arbeit.Anbautafel Leader Silphie DruckENTWURF

Die Dauerkultur Silphie wird bis zu drei Metern hoch und trägt von Juli bis September gelbe asternartige Blüten, die auch eine wichtige Nahrungsquelle für Honigbienen und andere Insekten darstellen. Gleichzeitig sorgt sie mit ihren starken Ballenwurzeln für eine gute Verankerung im Boden, fördert die Humusbildung und beugt Erosionsschäden zum Beispiel nach Starkregen vor. „Wir erwarten uns von diesem Projekt, eine ökologische wie auch ökonomische Lösung für eine vielfältige und blütenreiche Energielandschaft im Allgäu zu finden“, so Projektleiter Richard Mair, Vorsitzender des Vereins renergie Allgäu.

Insgesamt beteiligen sich acht Landwirte aus allen vier Landkreisen mit in der Summe 15 Hektar Ackerflächen an dem auf drei Jahre angelegten Projekt. So können möglichst alle geologischen und klimatischen Bedingungen des Allgäus berücksichtigt werden. Im Ostallgäu gehören neben Helmut Miederer auch Johann Neth aus Ruderatshofen und Maria Rauch aus Beckstetten zur Projektgruppe. Das Unterallgäu ist mit den Landwirten Uwe Rehm (Frickenhausen), Günther Hartmann (Hawangen) und Carl Munding (Pless) vertreten. Im Oberallgäu beteiligt sich Frank Bodenmüller aus Lauben, im Landkreis Lindau hat Johannes Schneider aus Hergensweiler eine Fläche zur Verfügung gestellt. Überall hier wurde in den letzten Tagen bereits die Mischsaat Silphie/Mais ausgebracht.

Alle Felder wurden auch schon vor Beginn des LEADER-Projekts als Ackerfläche (meist für Maisanbau) genutzt. Das war eine der Voraussetzungen für die Teilnahme. Denn auch das Silphie-Projekt soll nichts am sogenannten „Umbruch-Verbot“ ändern, betont Richard Mair. „Grünland muss Grünland bleiben“, legt der renergie-Vorsitzende großen Wert auf den Schutz der Allgäuer Landschaft.

Infokasten:

Silphie

Die Durchwachsene Silphie (Silphium perfoliatum) gehört zu den Korbblütlern und stammt ursprünglich aus Nordamerika. Sie gilt als sehr robuste Energiepflanze mit ähnlich hohem Biomasseertrag wie Mais. Ab dem zweiten Jahr kann Silphie ohne Nachpflanzungen oder größere Pflegemaßnahmen über mehrere Jahre hinweg geerntet werden.

LEADER-Projekt

Das Projekt „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft mit Durchwachsener Silphie“ wird getragen vom Verein renergie Allgäu mit Sitz in Kempten und erstreckt sich auf alle vier Allgäuer Landkreise. Drei Jahre lang werden hier auf insgesamt 15 Hektar Ackerflächen von acht verschiedenen Biogaslandwirten Anbau, Wachstum, Pflege und Ernteerträge der Durchwachsenen Silphie betreut, beobachtet und ausgewertet. Projektpartner sind neben den Landwirten alle vier Allgäuer Landkreise, das bayerische Beratungsnetzwerk „LandSchafftEnergie“ sowie die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Allgäu.

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renergie Allgäu und Gemeinde Deisenhausen machen mit dem Energiekonzept viele Vorschläge!

Vereinfacht formuliert ist ein kommunaler Energienutzungsplan eine professionell erarbeitete Bestandsaufnahme, Analyse und Maßnahmenliste, anhand der einer Gemeinde und ihren Bürgern mehrere Maßnahmen für Energiegewinnung, Einsparung und Effizienz empfohlen werden. Gleichzeitig sind aber auch die besten Ideen erst und nur dann nachhaltig und effektiv, wenn sie in der Praxis umgesetzt werden. Mit der Fertigstellung des Energienutzungsplanes beginnt also die eigentliche Arbeit erst. An genau diesem Punkt stehen derzeit Bürgermeister Norbert Weiß, sein Energieteam und die Bevölkerung der Gemeinde Deisenhausen. Hier haben wir, der Verein renergie Allgäu, dieser Tage den Energienutzungsplan vorgestellt – jetzt müssen aus den vorgeschlagenen Maßnahmen konkrete Projekte werden.

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Die Zeiten, in denen findige Mächler mit selbstgebastelten Geräten ihren eigenen Strom produzieren konnten, sind lange vorbei. Inzwischen sind Erzeugung, Verbrauch und Speicherung von Energie durch eine solche Vielzahl von Gesetzen und Förderrichtlinien reglementiert, dass der Durchblick bisweilen schwieriger scheint als die Technologie selbst. Mit dem „Batterietag“ für Kommunen, Industrie, Handwerk, Unternehmer und Endverbraucher versuchten die Fachleute von renergie Allgäu ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen und stellten dabei immer wieder Verbindungen her zur Elektro-Mobilität.

       Ganz gleich, ob es um die angestrebte Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 oder die allgemeinen Klimaschutzziele geht – „erreichen können wir all das nur gemeinsam“, erklärte der renergie-Vorsitzende Richard Mair in seiner Begrüßung. Ziel des Veranstaltung sei es darum, so sein Stellvertreter Thomas Hartmann, ein „Netzwerk“ zu knüpfen, Kontakte herzustellen, Informationen weiterzugeben und Erfahrungen auszutauschen. Gesamtbild klein

       Letzteres stellte vor allem Henriette Triebke vom Fraunhofer Institut (iao) in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen. Sie beschrieb mit empirischen Zahlen und erfrischenden Anekdoten den Aufbau eines E-Mobilen Fuhrparks am iao Stuttgart, erzählte von rauchenden Steckdosen in der Anfangsphase, von der bisweilen verwirrenden Kabel- und Steckervielfalt, von Reichweiten-Problemen und dem schrittweisen Umbau des Fraunhofer-Parkhauses zum „Powerhaus“ mit einer 30 kW-PV-Anlage, in dem heute für jedes Fahrzeug eine eigene Ladestation vorgehalten wird

       „Wir müssen nicht wirtschaftlich denken, sondern experimentell“, erklärte Henriette Triebke ihren Forschungsauftrag. Denn aus Erfahrungen und Fehlern ließe sich am meisten lernen. Ihr Fazit nach mittlerweile sieben Jahren: „Ein Elektrischer Fuhrpark ist komplex, aber durchaus faszinierend!“ Ihr Appell an die anwesenden Unternehmer und Kommunalvertreter: Um eine solche Flotte wirtschaftlich nutzen zu können müsse sie erstens zwingend aus Erneuerbaren Energien gespeist und zweitens effizient verwaltet werden. Die Arbeitsgruppe „Mobility Concepts“ im Fraunhofer Institut hat dafür beispielsweise den „Ecoguru“ entwickelt, ein hausinternes Fahrzeugmanagement, das den Mitarbeitern für bestimmte Dienstfahrten bestimmte Fahrzeuge zuweist. Das Programm achtet dabei genau auf Reisedauer, Streckenlänge und Lademöglichkeiten – nicht aber aufs Wetter. „Und bei Schneefall und Temperaturen um den Nullpunkt ist auch eine kurze Fahrt in der Stadt sehr ungemütlich – wenn man sie im fensterlosen Twizzy zurücklegen muss…“

       Auch Dr. Jürgen Kölch, Ingenieur bei EVA-Fahrzeugtechnik in München, ergänzte seinen Vortrag über moderne Batterietechnologien mit den eigenen Erfahrungen als langjähriger E-Automobilist. Auf Nachfrage erklärte er das E-Auto als Strom-Zwischenspeicher für ungeeignet („zu teuer - da stellen Sie sich besser eine Batterie in den Keller“) und stellte stattdessen eine Idee vor, ausgemusterte Altbatterien zu einem Großspeicher zusammenzubauen. Grundlage für jede Batterienutzung sei ein umfassendes smart-grid-Netzwerk, das Erzeugung und Verbrauch von Energie derart optimiere, dass möglichst wenig Überschuss entsteht, so Dr. Clemens Dannheim, Geschäftsführer des Münchner Software-Unternehmens objective. Solche Systeme seien sowohl im Einzelhaushalt wie auch in Energie-Gemeinschaften möglich, forderte der promovierte Informatiker eine entsprechende Weichenstellung durch die Politik.

       Neben Informationen über Vermarktungsmöglichkeiten und Förderprogramme für Batteriespeicher und Elektromobilität (Thomas Brutscher, renergie Allgäu) standen auf dem Tagesprogramm auch Vorstellungen verschiedener Batteriesysteme (Varta und Fronius) und E-Mobil-Ladestationen. Und in den Kaffeepausen fachsimpelten die Teilnehmer auf dem Parkplatz vor dem Kemptener Hotel Waldhorn, auf dem an diesem Tag ungewöhnlich viele Elektrofahrzeuge und ein Carport mit PV-Dach und Ladesäule zu besichtigen waren.

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Tag 2 auf den Biogas-Infotagen 2017. Am Stand von renergie Allgäu im Ulmer Messe-Foyer führen die Fachberater Florian Weh und Stephan Ruile schon seit 10 Uhr morgens wieder Einzelgespräche mit Anlagenbetreibern aus ganz Süddeutschland. Der Stellvertretende Vorsitzende Thomas Hartmann und Energieberater Thomas Brutscher moderieren die Vortragsreihen in den Konferenzräumen 1 und 2. Büromanagerin Angela Hartmann begrüßt am Eingang jeden Gast mit dem umfangreichen Messe-Handbuch, Veranstaltungsfachfrau Monica Lehmkuhl kümmert sich im Hintergrund um die Abläufe und Vorsitzender Richard Mair dreht seine Runde durch die beiden Ausstellungshallen 1 und 2. Weit kommt er dabei nicht. An jedem Stand suchen Firmenvertreter und Fachbesucher das Gespräch mit ihm. Aus dem einstigen Biogas-Pionier ist längst einer der kompetentesten Fachmänner der Branche geworden.

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„Wild ist…“ heißt es an Stand 102 in Halle 1, wo das Berkheimer Unternehmen Max Wild seine Dienstleistungen für Erdarbeiten vorstellt. Bis zu 2000 Meter weit bohren sich seine Maschinen zielgenau durchs Erdreich und verlegen so unterirdisch Leitungen – nicht nur für Biogasanlagen. Richard Mair lässt sich gerade den Einsatz in schwierigem, weil felsigem Gebiet erklären, als er von hinten angesprochen wird: „Da muss was passieren“, drängt Klaus Vogler vom Hamburger Saaten-Betrieb Caussade den renergie-Vorsitzenden, den ramponierten Ruf der Energiepflanze Mais wieder aufzuwerten. Die Vorurteile in der Bevölkerung würden mittlerweile schon bald einer modernen Hexenjagd gleichen, ärgert sich der Vertreter. Es folgt ein kurzes Gespräch über Vielfalt auf dem Acker und dazu ein Hinweis auf den nächsten Energiepflanzentag am 21. Februar.

Direkt gegenüber wartet schon Benedikt Huber vom Buchloer Edelstahl-Bearbeitungs-Betrieb auf den renergie-Vorsitzenden. Sein Unternehmen gehört seit vielen Jahren zum treuen Ausstellerkreis von renergie Allgäu. „Wie sind eigentlich die Erfahrungen mit der Molkevergasung?“, verwickelt Huber seinen alten Bekannten Richard Mair in eine Debatte um Vergärungstemperaturen und Wirtschaftlichkeitsprognosen.

Franz Auinger von Agrotel, einem Anbieter für Gasspeicher, Gülleabdeckungen und Flüssigkeitstanks, hat nicht viel Zeit für einen Plausch. Bei ihm warten bereits interessierte Kunden auf Beratung. „Man muss präsent sein fürs Fachpublikum“, weiß der Unternehmer um die Bedeutung der Biogas-Infotage und wendet sich dem nächsten Besucher zu. Auch Robert Höre kann nicht über Langeweile klagen. „Das Interesse ist groß“, ist der Baden Württemberger Biogas-Unternehmer mit der Besucherresonanz sehr zufrieden und führt Richard Mair seine neuste Mühle namens Willibald vor. Eine einfach zu bedienende, kompakte Zerkleinerungsmaschine, die sich vor allem in Frankreich gut verkaufe, wo die Landwirte viel Langstroh im Stall haben…

IMG 2805 kleinZwei Stunden nimmt sich Richard Mair an diesem Vormittag Zeit, bevor er zur großen Podiumsdiskussion mit dem Baden Württembergischen Ministerialdirigenten Helmfried Meinel ins Foyer muss – und schafft es doch nicht, bei allen Ausstellern Halt zu machen. Zwischen dem Biogasanlagenhersteller agricomp und dem Sicherheitsdienstleister Sewerin beispielsweise gerät er in eine leidenschaftlich geführte Debatte über die Flexprämie. Ein Biogasanlagenbetreiber aus dem Unterallgäu ärgert sich laut und lange über die langwierigen Verhandlungen mit dem örtlichen Netzbetreiber und die komplizierten EEG-Regelungen.

Bei Siloking, einem oberbayerischen Fachunternehmen für Feststoffeintrag und Anlagentechnik, schlägt Mitarbeiter Hermann Daxenberger vor, den zweiten Messetag künftig doch schon um 9 Uhr beginnen zu lassen um eine Stunde mehr Zeit für die Besucherberatung zu haben. Bei Lauber präsentieren die Mitarbeiter ihre neuen befahrbaren Trocknungsboxen und kurz vor dem Übergang zu Halle 2 wird Richard Mair erneut von Besuchern aufgehalten. Eine Betreiberfamilie aus dem Oberallgäu, die auf der Messe nach der Antwort auf die Frage suchen, ob und wie es mit ihrer 18 Jahre alten 60-KW-Kleinanlage weitergehen soll, wenn die EEG-Förderungen auslaufen und ein Vermarktungsmodell gefunden werden muss.

Am Ende der beiden Messetage zählen Richard Mair und seine Mitarbeiter weit über 1000 verkaufte Eintrittskarten. Am renergie-Stand sammeln sich Dutzende von Gesprächsprotokollen und Kontaktdaten, die es in den nächsten Wochen und Monaten abzuarbeiten gilt. Von Ausstellerseite gibt es fast ausnahmslos Lob für Organisation, Marketing und Betreuung. Und auch die Referenten in den beiden Konferenzräumen und im Innovationsforum im Foyer sprechen von einem hochinteressierten Fachpublikum und anregenden Diskussionen. Die Biogas-Infotage 2017 sind ihrem Anspruch als die Branchen-Kontaktbörse gerecht geworden.

 

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Renergie Allgäu bedankt sich bei allen Ausstellern, Referenten und Besuchern

für die gelungene Veranstaltung in der Messe Ulm.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen

bei den Biogas-Infotagen 2018 am 10. und 11. Januar 2018!

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Auf großes Interesse stieß die Impulsveranstaltung von renergie Allgäu am 13. Januar unter dem Stichwort: „Gemeinsam selbst versorgen!“

An die 40 Interessenten kamen, um sich über PV-Stromanlagen und Batteriespeicher zu informieren. Das Besondere dabei: Die beteiligten Firmen bieten bei Sammelbestellungen und Großaufträgen Sonderkonditionen und besonders günstige Preise an. Je mehr sich an dem Startprogramm zur eigenverantwortlichen, dezentralen Strom-Selbstversorgung beteiligen, desto günstiger wird es für jeden einzelnen.

Angebot und Voraussetzung zugleich:
Alle Teilnehmer am Startprogramm werden von renergie Allgäu beim Planungs-, Kauf- und Installationsprozess kostenlos begleitet und beraten.
Renergie Allgäu bekommt dabei Einblick in alle notwendigen Daten und Zahlen und darf diese streng vertraulich und zu ausschließlich vereinsinternen Zwecken speichern und vergleichen.

 


Dazu gehören im Rahmen der Bestandsanalyse Angaben zu Haushaltsgröße, Energieversorger, Stromverbrauch, Stromlastkurve, vakante oder bereits bebaute PV-Fläche, geplante oder bereits vorhandene Anlagengröße, geplanter oder bereits vorhandener Jahresertrag, Anschlussregelung usw. Renergie Allgäu begleitet jeden Teilnehmer bei der Überlegung, wie hoch der angestrebte Eigenanteil sein soll und bei der Berechnung der dafür nötigen Speichergröße.

Dabei werden neben technischen Fragen auch wirtschaftliche und juristische Aspekte besprochen und geklärt. Es werden nicht nur alle vorliegenden Angebote geprüft und verglichen, sondern Renergie Allgäu hilft auch bei der Ermittlung und Beantragung möglicher Förderungen. Außerdem werden Modelle zur Abgabe von Überschuss-Strom an Zweit- oder Drittkunden und die Kombination mit E-Mobil-Ladestationen geprüft. Zuletzt erfolgen Einbau, Prüftest und Abnahmebestätigung sowie die gesetzlich vorgeschriebene Anmeldung aller Neuanlagen beim Netzbetreiber und der Bundes-Netzagentur.

Welchen Zweck verfolgt Renergie Allgäu mit diesem Angebot? „Wir wollen damit in das Thema Selbstversorgung durch PV und Batteriespeicher einsteigen und mehr über die Prozesse lernen und erfahren“, erklärt Richard Mair. Gleichzeitig wolle man allen Mitgliedern einen Impuls und Anreiz geben, sich damit zu beschäftigen. Denn in solch dezentralen Lösungen, davon ist der Vereinsvorsitzende überzeugt, liegt die Energiezukunft!

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Ein erfolgreicher Energienutzungsplan für die Gemeinde Waltenhausen!

Hier ein Artikel aus der Augsburger Allgemeinen vom 03.09.2016:

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Am 1. August zur besten Sendezeit um 21:45 Uhr präsentiert die „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“ (ARD) eine halbstündige Generalabrechnung mit unserer leistungsstärksten Quelle für erneuerbar erzeugten elektrischen Strom, der Windenergie.

Das Genre des Horrorfilms versucht, beim Zuseher Gefühle der Angst, des Schreckens und der Verstörung auszulösen. Viele dieser Streifen tragen daher eine FSK-Alterseinstufung zumindest ab 16 Jahren. Ein bestimmtes Alter war allerdings nicht notwendig, um den im ARD-Beitrag "Der Kampf um die Windräder" vermittelten Schrecken verkraften zu können. Eher schon Sachkenntnis war hilfreich.

Wollen wir uns Zeit nehmen, einige der dargestellten Irreführungen einer genaueren Prüfung zu unterziehen?

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Beispiel renergie Allgäu e.V.: Energieberatung wird immer komplexer

Flexibilisierung ist eines der neuen Schlagwörter in der Biogasbranche. Das betrifft aber nicht nur die markt- und bedarfsgerechte Strom- und Wärmeerzeugung. Flexibilisierung ist auch gefordert bei der Biogas-Beratung. Die Fachleute vom Kemptener Verein renergie Allgäu wissen ein Lied davon zu singen. Seit Jahren schon stehen Florian Weh und Thomas Hartmann Biogasanlagenbetreibern mit professionellem Sachverstand zur Seite. Und immer wieder müssen sie ihre Angebote an neue juristische Bedingungen und rechtliche Regelungen anpassen. Ein Beispiel aus dem Unterallgäu zeigt, wie komplex und individuell Energieberatung im Mittelstand heute aussieht.

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Mit richtigem Konzept und kompetentem Partner startet die schwäbische Gemeinde Waltenhausen (Landkreis Günzburg) in die Energie-Zukunft: Beraten und begleitet vom Kemptener Verein renergie Allgäu planen Bürgermeister und Bürger nach gut halbjähriger Vorbereitungszeit nun ein groß angelegtes Nahwärmenetz für bis zu 50 Haushalte, einen „Energie-Erlebnistag“ im Herbst und einen kollektiven Heizungspumpenaustausch für alle interessierten Hausbesitzer am Ort. Daneben enthält der in enger Zusammenarbeit von Verein und Gemeinde erstellte Maßnahmenkatalog eine ganze Reihe weiterer Vorschläge für Energieeinsparung und Erneuerbare Energiegewinnung.

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renergie Allgäu e.V. gibt Tipps für die Modernisierung von Alt-Anlagen

Mit einer solchen Flut von Interessenten hatte der Verein renergie Allgäu selbst nicht gerechnet: Über 70 Betreiber von Wasserkraftanlagen aus dem gesamten Allgäu waren der Einladung in die Geschäftsstelle nach Kempten gefolgt, um sich von Fachleuten Tipps für Modernisierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen geben zu lassen. Und sie wurden nicht enttäuscht: Die Veranstaltung zum 25jährigen Jubiläum des „Arbeitskreises Wasserkraft“ erwies sich als sprudelnde Ideen- und Informationsquelle.

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05. November 2015

Biogas Infotage 2016

Auf einer Doppelseite weist die aktuelle Ausgabe von JOULE, Magazin für Energieprofis, auf die Biogas-Infotage 2016 am 13.und 14. Januar in der Messe Ulm hin. Autor Rouven Zietz hat den reinen Messe-Daten eine Reihe interessanter Hintergrundinformationen hinzugefügt:

Neuer Ort, neue Vielfalt

Die Fachmesse für Biogaserzeugung und Biogasnutzung will auch im nächsten Jahr ihren Besuchern ein vielfältiges Programm anbieten. Neben zahlreichen Fachausstellern skizzieren Experten in Fachvorträgen die Zukunftsthemen der Biogasbranche.

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Aktueller Pressebericht in der Ausgabe 10/ 2015 von SONNE WIND & WÄRME über die Biogas Infotge 2016 am neuen Standort in Ulm.

 

 

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Bei der RENEXPO am 01. Oktober 2015 wurden von der LEW die "Innovationspreise 2015" übergeben:
der 5. Platz ging an Johannes Schindele aus Obergünzburg mit seiner Biogasanlage und dem daran angeschlossenen Wärmenetz!

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Werbeaktion der Ölheizungsbranche: Wieviel „Plus“ macht Deutschland?

Renergie Allgäu mahnt zur Vorsicht! Seit einigen Monaten läuft eine Werbeaktion des Institutes für Wärme und Öltechnik mit dem verheißungsvollen Titel: „Deutschland macht Plus!“ Darin werden bis zu 1200 Euro Zuschuss in Aussicht gestellt.
Wir warnen davor, den vorgeschlagenen Öl-Heizungs-Austausch ohne vorherige Energieberatung durchzuführen!

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Reges Interesse bei Auftaktveranstaltung zu Energie-Nutzungsplan Waltenhausen

Schon Anfang des Jahres befasste sich der Waltenhauser Gemeinderat mit dem Thema Energie-Nutzungsplan und einigte sich nach eingehenden Beratungen, mit unserem Verein, mit welchem wir seit 22 Jahren erfolgreich auf diesem Gebiet
tätig sind, einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. Die Kosten für das knapp ein Jahr dauernde Beratungskonzept betragen rund 18 000 Euro und werden mit 70 Prozent durch das Bayerische Wirtschaftsministerium bezuschusst.

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