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Bayerisches Förderprogramm wieder geöffnet!!

Seit 12. April 2017 ist das bayerische Förderprogramm „10.000-Häuser“ wieder zugänglich. Das seit 2015 bestehende Programm zur Förderung neuer Heizanlagen und energieeffizienter Wohnbauten im Neubau und in der Bestandssanierung kann wieder abgerufen werden. Dieser sogenannte EnergieBonusBayern ist kombinierbar mit den Förderprogrammen des Bundes (KfW / BAFA). Die fehlerhafte Ausrichtung des Förderzwecks bleibt allerdings erhalten.

Mit einigen Änderungen gibt das Bayerische Wirtschaftsministerium das seit zwei Jahren bestehende Programm nach einer Auszeit im letzten Jahr aufgrund erschöpfter Fördergelder nun wieder frei.

renergie Allgäu kritisiert an dem Programm den Schwerpunkt bei Öl- und Gasheizungen. Bislang entfielen drei Viertel aller Förderfälle auf die Bezuschussung schmutziger, weil klimaschädlicher Energieträger.

Folgende Änderungen gibt es seit diesem Jahr:

Programmteil EnergieSystemHaus:

Die Zahl der Förderfälle wird auf 1.300 in diesem und voraussichtlich 1.700 im nächsten Jahr begrenzt. Die noch verfügbaren Anträge werden durch einen Zähler auf der Antragsplattform angezeigt. Beim TechnikBonus werden künftig auch besonders effiziente Luft-Wasser-Wärmepumpen gefördert, ohne dass eine Kombination mit einer PV-Anlage notwendig wäre. Der TechnikBonus wird um die Förderung von "Gemeinschaftslösungen" erweitert (gemeinschaftliche Nutzung eines Heiz-/Speicher-Systems durch mehrere Ein- oder Zweifamilienhäuser). Die energetischen Anforderungen für den EnergieeffizienzBonus werden im Neubau erhöht. Für den spezifischen Heizwärmebedarf in den beiden Effizienzstufen wird je nach Berechnungsverfahren (PHPP/EnEV) ein unterschiedlicher Wert gefordert: 30/20 kWh/m²a für das 2-Liter-Haus und 15/10 kWh/m²a für das 1-Liter-Haus. Im Neubau wird der EnergieeffizienzBonus statt pro Wohneinheit nur noch einmal pro Wohngebäude gewährt. Beim EnergieeffizienzBonus wird außerdem im Neubau die Förderhöhe für das 2-Liter-Haus auf 3.000 € festgesetzt. Bei der Altbausanierung bleiben die Konditionen unverändert.

Programmteil Heizungstausch:

Der Programmteil wird um die zwei Fördertatbestände Lüftungsanlagen und PV-Stromspeicher erweitert und in "Heizungstausch-Plus" umbenannt. Der bisherige Fördertatbestand Heizungstausch wird um die Förderung von energiewirtschaftlich sinnvollen Varianten von Wärmepumpen erweitert. Der Grundförderbetrag beim Heizungstausch wird für Öl- und Gasheizungen auf 500 € gesenkt. Künftig wird ein vorzeitiger Maßnahmebeginn nach elektronischer Antragstellung möglich sein. Die Zahl der Förderfälle wird für 2017 auf 5.000 festgesetzt.

Den Zuschuss erhalten Eigentümer von Wohnhäusern, die über die KfW im Rahmen der Programme Energieeffizient Bauen und Sanieren (Programmnummer 151 oder 430) gefördert werden. Bei der Sanierung im Bestand muss mindestens das energetische Niveau eines KfW-EH 115 (oder besser) erreicht werden. Für den Fall einer klassischen Bestandsanierung mit üblicher und sinnvoller Dämmung, Erneuerung und Heizungstausch ist demnach ein Zuschuss von 8.500,- erzielbar. Dies zusätzlich zu den Förderungen von BAFA und KfW-Bank.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium empfiehlt - wie renergie Allgäu e.V. auch - die Beratung durch einen unabhängigen Energieberater. Zumindest in diesem Fall kann es gelingen, die Antragsteller auf die Nutzungsmöglichkeiten für Erneuerbare Energien hinzuweisen und somit die staatliche Subventionierung von klimaschädlichen Neuheizanlagen zu vermeiden.

Im Fall einer Gebäudemodernisierung helfen wir gerne bei der detaillierten Planung und Antragstellung. Anfragen bitte an Thomas Hartmann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0831-52 62 68 0-13

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier:

https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/10000_haeuser_programm.html                 

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Gemäß EnEV 2014 müssen Neubauten ab 2016 einen um 25% geringeren Primärenergiebedarf aufweisen. Somit entspricht der Neubaustandard nicht mehr dem sogenannten Referenzgebäude, sondern muss primärenergetisch um ein Viertel besser sein. Die KfW-Förderprogramme für Neubauten werden dem entsprechend angepasst.

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Auch die KfW-Förderung wurde in diesem Jahr verbessert.

Betroffen von den Verbesserungen sind die Programme mit Inanspruchnahme eines Darlehens. Neben nochmals abgesenktem Effektivzins auf aktuell 0,75 Prozent (Stand 04/2015) wurden die ergänzenden Zuschüsse sowie deren Obergrenzen für alle Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus angehoben.

Für die Modernisierung eines Bestandsgebäudes mit zwei Wohneinheiten beispielsweise zum KfW-Effizienzhaus 85 und bei einer Gesamtinvestition von zum Beispiel 80.000 Euro steigt der maximale Zuschuss von bisher 6.000 Euro auf 10.000 Euro. Im Programm 430, also bei Eigeninvestition ohne Darlehen (Energieeffizient Sanieren, Zuschuss) beträgt der Zuschuss für dieses Beispiel sogar bis 12.000 Euro. Zusätzlich sind weiterhin Direktzuschüsse für die Erneuerung einer Heizanlage für erneuerbare Energieträger über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaftsförderung) möglich, wie eingangs beschrieben. Es ist im Einzelfall möglich, dass die staatlichen Hilfen gesamt rund dreißig Prozent der Investition erreichen.

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16. März 2015

Marktanreizprogramm

Zum 01. April 2015 startet das neue Marktanreizprogramm.

Somit gibt es mehr Geld für den Einbau neuer Solaranlagen, Pelletsheizungen und Wärmepumpen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will mit den verbesserten Richtlinien die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt ankurbeln. Wir beraten Bürger über die neuen Möglichkeiten und Angebote.

Das neue Marktanreizprogramm beinhaltet beispielsweise, die Basisförderung für thermische Solaranlagen von 90 Euro pro Quadratmeter auf 140 Euro zu erhöhen. Neu ist die Wiederaufnahme der Förderung von Anlagen rein zur Brauchwassererwärmung mit 50 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Dies gilt wie bisher nur für Neuanlagen auf Bestandsgebäuden.

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BAFA erhöht Fördersätze für Vor-Ort-Energieberatung deutlich!

In Deutschland gibt es fast 20 Millionen Wohngebäude und über 41 Millionen Wohnungen im Bestand. Man kann davon ausgehen, dass rund 75 Prozent davon mehr oder weniger dringlich energetisch sanierungsbedürftig wären. Insbesondere unsanierte Bestandsgebäude mit Herstellungsjahr vor 1978 und damit vor Inkrafttreten der 1. Wärmeschutzverordnung weisen Modernisierungsbedarf auf. Vielfach bieten bereits kleine Verbesserungen große Energiespareffekte. Modernisierungen auf Neubauniveau sind dagegen mit Investitionen selten unter 300,- €/m² Wohnfläche machbar.

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KfW-Bank übergibt an die BAFA.

Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft! Ganz besonders auch in Gewerbebetrieben steckt viel Potenzial, die Umwelt zu schützen und Energie einzusparen.

Energieeffizienz kann einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Kosten eines Unternehmens leisten. Damit auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) solche Investitionen verkraften können, werden KMU besonders gefördert, mit niedrigen Zinsen für Kredite und Zuschüssen für Energieberatung.

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