Redispatch 2.0 – Lösungen von renerige für die neuen Pflichten für alle Anlagen ab 100 kW


Redispatch 2.0 – Die neuen Pflichten für alle Anlagen über 100 kW erfordern es für jeden Betreiber, jetzt Aktiv zu werden!

Alle Anlagen über 100 kW müssen jetzt Meldungen an den Netzbetreiber wegen Redispatch 2.0 machen. Viele von Ihnen wurden schon vom Netzbetreiber angeschrieben oder erhalten in Kürze ein Schreiben dazu.

Aktuell ist Ihre wichtigste Pflicht, dass Sie 2 sogenannte „Marktrollen“ vergeben müssen (teils kann der Netzbetreiber zusätzlich eine technische Nachrüstung fordern). Sie müssen für Ihre Anlagen über 100 kW den Einsatzverantwortlichen (EIV) und den Betreiber der technischen Ressource (BTR) bestimmen. Zudem müssen Sie Ihre Stammdaten überprüfen und Anpassungen melden.

Wenn Sie einen Direktvermarkter haben, raten wir dazu, beide Marktrollen sowie die Stammdatenüberprüfung dem Direktvermarkter zuzuordnen, da dann alles in einer Hand liegt. Das ist für Sie die einfachste Lösung!

Wenn Sie keinen Direktvermarkter haben, können Sie in die Direktvermarktung wechseln. Dies ist oft die günstigste und beste Lösung! Wir vermitteln gerne den geeigneten Direktvermarkter aus den 6 rennomierten Vermarktungsfirmen, die im renergie Pool Kooperationspartner sind (BayWa r.e., Alpiq, WEMAG, Stadtwerke Würzburg, NEXT Kraftwerke und in Kooperation mit der renergie GmbH noch EnBW). Zudem eröffnet der Einstieg in die Direktvermarktung die „Tür“ zum Energiemarkt mit vielen weiteren Chancen wie der Teilnehme am renergie Bürgerstrommarktplatz cells energy Mehr Infos bei Linda Göhl, E-Mail: lg@renergie-allgaeu.de oder Tel.: 0831-5262680-12.

Falls die Direktvermarktung nicht in Frage kommt, sollte der Betreiber einen externen Dienstleister hinzu ziehen, da der Aufwand zum Aufbau einer verschlüsselten Marktkommunikation in der Regel im Einzelfall nicht vertretbar ist.

Betroffene Betreiber unterstützen wir gerne dabei, die beste Lösung zu finden (alle Anlagen über 100 kW, teils werden vom Netzbetreiber auch Anlagen zusammengefasst, in dem Fall gilt die Rückmeldung des Netzbetreibers). Laden Sie dazu unser Auftragsformular herunter, füllen Sie dieses aus und mailen oder faxen Sie es an uns.

Wir bieten zudem für Interessenten ein ausführliches Informations-Video online an:

Redispatch 2.0 – Neue Pflichten für alle Anlagen ab 100 kW!
Nachlese zur Informationsveranstaltung in Kooperation der Lechwerke Verteilnetz mit renergie

Teilen Sie uns Ihr Interesse bitte per E-Mail an veranstaltungen@renergie-allgaeu.de mit. Sie erhalten nach Anmeldung einen Link zum Video.

politische Diskussion zur Bundestagswahl 2021


renergie-Kernforderungen zur Bundestagswahl

Die 20. Wahl des Deutschen Bundestags wird am 26. September 2021 stattfinden. Wir möchten Sie grundsätzlich motivieren, sich an dieser Entscheidung zu beteiligen und damit Ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen. renergie Allgäu e.V. ist seit Gründung und sogar per satzungsgemäßem Auftrag auch im politischen Bereich tätig. Im Vordergrund stehen für uns dabei immer der Klimaschutz und der Ausbau Erneuerbarer Energien. Parteipolitisch legen wir uns dabei niemals fest, sondern orientieren unsere Aktivitäten und unsere Öffentlichkeitsarbeit anhand der Programmatik der Parteien. Für die Wahl im September haben wir folgende Kernforderung definiert, die wir bei vollständiger Verfügbarkeit der Programme aller Parteien abgleichen und wiederum veröffentlichen werden. Die nachfolgende Aufstellung dient somit zunächst der Abstimmung mit Ihnen, unseren Mitgliedern. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ergänzungen oder Änderungswünsche rückmelden. Bitte verwenden Sie dazu die Adresse: th@renergie-allgaeu.de.

  • Abschaltung Kernenergie gemäß Ausstiegsbeschluss und Beendigung der Braunkohleverstromung bis 2025 und der Steinkohleverstromung bis spätestens 2030.
  • Abbau aller staatlichen Unterstützung für fossile Energieträger bzw. deren Vermarkter bis 2025.
  • Einführung von Lenkungsmaßnahmen zur Herstellung von Kostenwahrheit bei der Energieversorgung.
  • Ausbau Erneuerbarer Energien vor 2050 auf 100% Versorgung in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen
    – Stufenplan gemäß Zielerreichung
    (Strombereich 65% bis 2025, 75% bis 2030, 90% bis 2040, 100% vor 2050)
    (Mobilität und Wärmebereich linear).
  • Erhalt und maßvoller Ausbau der Biogaserzeugungskapazität mit Schwerpunkt auf Regelenergie.
  • Einführung einer Ausbaustrategie für Windenergie durch Bürgerbeteiligung und positive Öffentlichkeitsarbeit. Vereinfachung und zeitlich deutliche Straffung der Genehmigungsverfahren. Beendigung des Ausbaustopps in Bayern durch Abschaffung der 10H-Regelung.
  • Solaroffensive mit wirksamen Anreizen zur Nutzung von Dach- und Nachrangflächen.
  • Einführung der Wasserstoffwirtschaft als Grundstoffversorgung für synthetische Treibstoffe. Möglichst weitreichende nationale Erzeugung.
  • Nutzung der Batteriespeicherkapazität von E-Fahrzeugen zur Netzstabilisierung (beispielsweise 4 ct/kWh für Verfügbarkeit Batteriekapazität).
  • Förderung der Bürgerenergie durch praktikable Strom-Sharing Modelle und Entbürokratisierung für alle EE-Erzeugungsanlagen bis 30 kW.

Auch unsere Mitglieder haben konkrete Forderungen und Erwartungen an die künftige Bundesregierung. Vier von ihnen, allesamt Betreiber von Erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen und engagierte Mitstreiter im Bemühen um eine nachhaltige Energiezukunft, zeigen hier Gesicht und beziehen persönlich Stellung.

Windkraft

Wendelin Einsiedler, Windkraftanlagenbetreiber mehrerer Windparks aus Wildpoldsried

Wasserkraft

Alois Ruf, Wasserkraftanlagenbetreiber (90kW) aus Türkheim

Biogas

Josef Müller, Betreiber einer Biogas-Güllekleinanlage (33kW) aus Oberostendorf

Bernd Ritter, Betreiber einer privaten PV-Anlage sowie MItbetreiber einer großen Dachanlage auf Wohnwagenstellplätzen (1 MW) aus Dietmannsried – Video folgt