Hoffest mit Podiumsdiskussion zum Jubiläum


Die renergie GmbH und der Bürgerstrom-Marktplatz sind am 03. Juli zu Gast bei der Feier rund um 30 Jahre Fachverband Biogas e.V. auf dem Heslerhof in Isny. Gastgeber Clemens Maier ist als Biogasanlagenbetreiber seit 2009 Beratungsmitglied bei renergie Allgäu e.V.

Die Podiumsdiskussion widmet sich dem Thema „Umweltfreundliche Mobilität aus der Region“
In dem Modellprojekt „Umweltfreundliche Mobilität“ entwickelt die Biogastechnik SÜD aus Isny eine nachhaltige, Bioökonomie basierte Lösung zur dezentralen Herstellung von Bio-LNG (verflüssigtes Biomethan)zur Nutzung im öffentlichen Nahverkehr und der Güterverkehrslogistik. Die Möglichkeiten und Fragen rund um die Produktion und den Einsatz von Bio-LNG sollen diskutiert werden (siehe Programm anbei).
Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es von ca. 10 – 17 Uhr ein buntes Programm mit Vorstellung
der Anlagen-Flexibilisierung zu einem „Regenerativen Speicherkraftwerk“ in Verbindung mit großem Gas,
und Wärmepufferspeicher, Führungen über den Hof und die flexible Biogasanlage, Einweihung des Energiewanderwegs und ein buntes Familienprogramm: Kunsthandwerker, Falkner (Ausstellung von Greifvögeln), Alpakas, Kinderprogramm mit Hüpfburg, u.v.m.

Heslerhof Familie Maier
Heslerhof 1
88316 Isny im Allgäu
10.00 – ca. 17.00 Uhr

Impressionen zum Energiehoffest

renergie prüft das Osterpaket der Bundesregierung


Das Osterpaket ist leider in vielen Hinsichten nicht der Wurf, den wir erwartet hatten und den wir jetzt eigentlich dringend brauchen würden. Nach erster Enttäuschung vor Allem im Bereich Wasserkraft aber auch im Bereich Ausschreibungsvolumina für Biogas sind wir aktuell dabei, die 500 Seiten starken Regelungen im Detail zu analysieren. In Kürze werden wir hier weitere Informationen veröffentlichen.

Florian Weh

GF

Im Folgenden finden Sie die Downloads der einschlägigen Dateien und weitere Informationen:

Effizienzhausförderung auch im Neubau wieder möglich


Ab 20. April 2022 können wieder Anträge für den Neubau von energieeffizienten Gebäuden gestellt werden. Die Haushaltsmittel sind zunächst auf eine Milliarde begrenzt, was sicherlich zu einem „Windhundprinzip“ in den nächsten Wochen führen wird. Außerdem gibt es einige Änderungen:

  • Die Förderung wird künftig ausschließlich in den Kreditvarianten 261/263 angeboten.
  • Die Effizienzhaus-/Effizienzgebäude- Stufe 40 wird nicht mehr angeboten. Gefördert werden die Effizienzhaus-/ Effizienzgebäude-Stufen 40 Erneuerbare Energien (EE), 40 Nachhaltigkeit (NH) und bei Wohngebäuden zusätzlich die Effizienzhaus-Stufe 40 Plus.
  • Die Höhe des Tilgungszuschusses beträgt für ein Effizienzhaus 40 EE 10 % und für ein Effizienzhaus 40 NH oder 40 Plus 12,5%. Das ist die Hälfte der bisherigen Förderung.

Gasheizungen werden nicht mehr gefördert. Nach Ausschöpfung der bereitgestellten Haushaltsmittel wird die Neubauförderung dann nur noch für Effizienzhäuser 40 mit Nachhaltigkeits-Klasse (NH) als Kreditvariante angeboten.

Ab Anfang 2023 wird „Klimafreundliches Bauen“ in den Mittelpunkt gerückt. Dabei wird der Fokus auf die Treibhausgas-Emissionen im Lebenszyklus gelegt.

Grundlage für die Förderung sind die am 01. Februar 2022 in Kraft getretenen Richtlinien für die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG) und Wohngebäude (BEG WG) vom 07. Dezember 2021 einschließlich der jeweils in der Anlage „Technische Mindestanforderungen“ enthaltenen Vorgaben.

Das BMWK hat Abweichungen zu den vorgenannten Richtlinien festgelegt, diese finden Sie auf unserer Webseite unter: https://renergie-allgaeu.de/wp-content/uploads/2022/04/220406_Foerdertabelle-KfW.pdf

Förderanträge wieder möglich


Ab 22. Februar sind KfW-Förderanträge für energetische Sanierung wieder möglich

Die Bundesregierung hat für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) weitere Fördermittel in Höhe von 9,5 Mrd. Euro für das Jahr 2022 zur Verfügung gestellt. Ab sofort können Sie wieder Anträge zur energieeffizienten Sanierung zum Effizienzhaus und für die Sanierung durch Einzelmaßnahmen stellen. Die Förderbedingungen bleiben unverändert. Über eine künftige Förderung von energieeffizienten Neubauten werden wir Sie informieren, sobald weiteres bekannt ist.

Nehmen Sie Kontakt zu unseren Gebäudeenergieberatern auf: Thomas Hartmann & Isabel Hartmann

Dynamisch & smart


Wer zwischen 2014 und 2020 seinen gesamten Strombedarf zum Spotmarktpreis beschafft hat, konnte gegenüber konservativeren Beschaffungsstrategien bis zu 14 Prozent sparen. Betrachtet man hingegen die einzelnen Lieferjahre, dann zeigt sich, dass die Spotmarktbeschaffung nur in vier von sieben Jahren die günstigere Beschaffungsmethode war. Inklusive 2021 ist das Verhältnis sogar ausgewogen. Dies sind Ergebnisse der Studie „Erfolgsfaktor Energiebeschaffung“ von Kreutzer Consulting und Enerchase, in der fünf Beschaffungsstrategien mit höchst unterschiedlichen Risikoprofilen verglichen und bewertet wurden.

„Die Studie zeigt, dass die Spotmarktbeschaffung langfristig ein gutes Instrument sein kann, um beim Energieeinkauf zu sparen. Wer sich für solche Modelle entscheidet, muss aber auch extreme Preisschwankungen hinnehmen und in der Lage sein, Phasen wie die aktuelle Energiepreiskrise zu überstehen“, so Dennis Warschewitz von EnerChase. „Umgekehrt ist das konservativste Beschaffungsmodell im Untersuchungszeitraum von knapp acht Jahren dreimal die günstigste und viermal die teuerste Strategie. Mit konservativer Beschaffung kann man daher Preisschwankungen und Risiken minimieren, profitiert aber weniger von kurzfristigen Marktentwicklungen“, so Warschewitz weiter.

Laut Klaus Kreutzer von Kreutzer Consulting wird die Preisvolatilität an den Börsen in Zukunft weiter zunehmen: „Für Kunden, die auf planbare Kosten angewiesen sind, können Energieversorger immer noch langfristig stabile Preise bieten, wenn sie sich entsprechend frühzeitig absichern. Kunden, die in der Lage sind, aktiv am Energiehandel teilzunehmen, z.B. durch Eigenerzeugung, Speicher und die intelligente Steuerung des Verbrauchs, können hingegen künftig von extremen Preisschwankungen profitieren. Mit dynamischen Tarifen und smarten Technologien werden diese Möglichkeiten selbst für Haushaltskunden Realität.“

Quelle: https://www.energycharts.de/analysen/aktuelle-beschaffungsstudie-energie

Sofortiger Antrags- und Zusagestopp


  • Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW wurde heute (24.01.2022) mit sofortiger Wirkung mit einem vorläufigen Programmstopp belegt. Das hat der Vorstand der KfW nach Rücksprache mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am vergangenen Wochenende gemeinsam beschlossen.
  • Die enorme Antragsflut der letzten Wochen, die in den vergangenen Tagen noch einmal erhebliche zusätzliche Dynamik erlangt hat, führt zu einer Ausschöpfung der vom Bund für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bereitgestellten Haushaltsmittel; das Programm musste daher auch und angesichts der Vorläufigkeit der Haushaltsführung gestoppt werden. Allein im Zeitraum November 2021 bis heute sind bei der KfW Anträge in Höhe von über 20 Mrd. Euro Fördervolumen eingegangen.
  • Über die Behandlung der vorliegenden, noch nicht zugesagten Anträge sowie mögliche alternative Förderangebote werden das BMWK und die KfW zügig entscheiden.

Sobald weitere Infos vorliegen, werden wir Sie erneut informieren.

Öffnungszeiten Weihnachten


Unsere Geschäftsstelle ist in der Weihnachtszeit von Freitag, 24.12. bis einschließlich Freitag 31.12.2021 geschlossen. Ab Montag, 03.01.2022 sind wir wieder für Sie erreichbar. In dringenden Notfällen wählen Sie bitte die Telefonnummer 0831-5262680-14 oder 0831-5262680-13.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2022.

Steigende Energiepreise: Warum Erneuerbare Energien die Lösung sind!


Kommentar von Werkstudent Mario Jordan

Die Großhandelspreise für Strom kennen momentan nur eine Richtung – und zwar steil nach oben. Täglich werden noch nie dagewesene Höchstwerte erzielt. Sogar die Schallmauer von 20 Cent/kWh für Strom zur Lieferung im kommenden Jahr wird zeitweise durchbrochen. Das entspricht dem sechsfachen des Normalpreises. Die Ursachen dafür sind vielfältig und haben ihre Wurzeln sowohl in geopolitischen Krisen als auch in klimapolitischen Maßnahmen.

Auch in Zukunft wird der Gaspreis maßgeblich den Strompreis mitbeeinflussen, da nach dem Atomausstieg im kommenden Jahr und dem Kohleausstieg in den folgenden zwei Jahrzehnten Erdgas neben den Erneuerbaren Energien zum zweiten Hauptenergieträger aufsteigen wird. Diese Verknappung des Angebotes bei gleichzeitig erhöhtem Strombedarf lässt die Preise weiter steigen. Auch die Inflation trägt ihren Teil dazu bei.


Zum anderen werden die Strompreise von den gestiegenen CO2-Preisen im europäischen Emissionshandel beeinflusst. Dies ist eine Folge der Limitierung der zulässigen Emissionen in der EU. Der Preis pro Tonne steigt derzeit auf über 80€ und wird auf den Strompreis umgeschlagen. Nach der Logik des Verursacherprinzips sind davon Erneuerbare Energien so gut wie ausgeschlossen. Diese machen derzeit allerdings erst die Hälfte des deutschen Strommixes aus.

Von den gestiegenen Großhandelspreisen profitieren vor allem die Energieproduzenten. Besonders hervorzuheben sind dabei ausgeförderte Erneuerbare Energien Anlagen. Für diese schafft die aktuelle Marktsituation wieder eine wirtschaftliche Basis. Genau dort setzt auch unser Bürgerstrommarktplatz cells energy an. Er sichert die Zukunft der Anlagen – und sorgt für grünen Strom von nebenan. So schützt klimaneutrale Energieerzeugung nicht nur die Umwelt, sondern entlastet in Zukunft auch den Geldbeutel. Denn durch unser transparentes Preismanagement profitiert der Kunde 1:1 von den dann wieder sinkenden Börsenpreisen.


Es ist doppelt sinnvoll, schon jetzt auf Erneuerbare Energien umzusatteln, denn die Stückkosten pro zusätzlich produzierte Kilowattstunde aus Sonne, Wind und Wasser gehen gegen Null. Die Natur schickt nämlich keine Rechnung! Biogas stärkt dabei den anderen Energieträgern den Rücken und sorgt für die Residuallast.
So kann der Strompreis in Zukunft wieder sinken!


Dabei spricht man vom sogenannten Merit-Order-Effekt. Die Merit-Order beschreibt die Einsatzreihenfolge der stromproduzierenden Kraftwerke. Jene mit den niedrigsten Grenzkosten erhalten dabei den Vorrang. Je größer die Einspeisung durch Erneuerbare Energien ist, desto stärker fällt die preisdämpfende Wirkung auf den Strompreis aus. Bei einem Überschuss kann dies sogar zeitweise zu negativen Strompreisen führen. Dieses Phänomen konnte 2021 schon an 16 verschiedenen Tagen über insgesamt 117 Stunden beobachtet werden.
Ein Hoch auf die Erneuerbaren!!!

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