Öffnungszeiten Weihnachten


Unsere Geschäftsstelle ist in der Weihnachtszeit von Freitag, 24.12. bis einschließlich Freitag 31.12.2021 geschlossen. Ab Montag, 03.01.2022 sind wir wieder für Sie erreichbar. In dringenden Notfällen wählen Sie bitte die Telefonnummer 0831-5262680-14 oder 0831-5262680-13.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2022.

Steigende Energiepreise: Warum Erneuerbare Energien die Lösung sind!


Kommentar von Werkstudent Mario Jordan

Die Großhandelspreise für Strom kennen momentan nur eine Richtung – und zwar steil nach oben. Täglich werden noch nie dagewesene Höchstwerte erzielt. Sogar die Schallmauer von 20 Cent/kWh für Strom zur Lieferung im kommenden Jahr wird zeitweise durchbrochen. Das entspricht dem sechsfachen des Normalpreises. Die Ursachen dafür sind vielfältig und haben ihre Wurzeln sowohl in geopolitischen Krisen als auch in klimapolitischen Maßnahmen.

Auch in Zukunft wird der Gaspreis maßgeblich den Strompreis mitbeeinflussen, da nach dem Atomausstieg im kommenden Jahr und dem Kohleausstieg in den folgenden zwei Jahrzehnten Erdgas neben den Erneuerbaren Energien zum zweiten Hauptenergieträger aufsteigen wird. Diese Verknappung des Angebotes bei gleichzeitig erhöhtem Strombedarf lässt die Preise weiter steigen. Auch die Inflation trägt ihren Teil dazu bei.


Zum anderen werden die Strompreise von den gestiegenen CO2-Preisen im europäischen Emissionshandel beeinflusst. Dies ist eine Folge der Limitierung der zulässigen Emissionen in der EU. Der Preis pro Tonne steigt derzeit auf über 80€ und wird auf den Strompreis umgeschlagen. Nach der Logik des Verursacherprinzips sind davon Erneuerbare Energien so gut wie ausgeschlossen. Diese machen derzeit allerdings erst die Hälfte des deutschen Strommixes aus.

Von den gestiegenen Großhandelspreisen profitieren vor allem die Energieproduzenten. Besonders hervorzuheben sind dabei ausgeförderte Erneuerbare Energien Anlagen. Für diese schafft die aktuelle Marktsituation wieder eine wirtschaftliche Basis. Genau dort setzt auch unser Bürgerstrommarktplatz cells energy an. Er sichert die Zukunft der Anlagen – und sorgt für grünen Strom von nebenan. So schützt klimaneutrale Energieerzeugung nicht nur die Umwelt, sondern entlastet in Zukunft auch den Geldbeutel. Denn durch unser transparentes Preismanagement profitiert der Kunde 1:1 von den dann wieder sinkenden Börsenpreisen.


Es ist doppelt sinnvoll, schon jetzt auf Erneuerbare Energien umzusatteln, denn die Stückkosten pro zusätzlich produzierte Kilowattstunde aus Sonne, Wind und Wasser gehen gegen Null. Die Natur schickt nämlich keine Rechnung! Biogas stärkt dabei den anderen Energieträgern den Rücken und sorgt für die Residuallast.
So kann der Strompreis in Zukunft wieder sinken!


Dabei spricht man vom sogenannten Merit-Order-Effekt. Die Merit-Order beschreibt die Einsatzreihenfolge der stromproduzierenden Kraftwerke. Jene mit den niedrigsten Grenzkosten erhalten dabei den Vorrang. Je größer die Einspeisung durch Erneuerbare Energien ist, desto stärker fällt die preisdämpfende Wirkung auf den Strompreis aus. Bei einem Überschuss kann dies sogar zeitweise zu negativen Strompreisen führen. Dieses Phänomen konnte 2021 schon an 16 verschiedenen Tagen über insgesamt 117 Stunden beobachtet werden.
Ein Hoch auf die Erneuerbaren!!!

Jetzt Stromtarif buchen!

20. Süddeutsche Biogas Fachtagung


Biogas – unverzichtbarer Baustein für die Erneuerbare Energiezukunft

„Die Biogas-Technologie ist nicht nur mit Blick auf die Energiewende unverzichtbar – in ihr steckt auch für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes eine unschätzbare Chance.“ Bei der 20. Süddeutschen Biogasfachtagung am Mittwoch, 17. November 2021 in der Festhalle Westerheim wird das Potential dieser Branche aus verschiedensten Gesichtspunkten beleuchtet. Von 9 bis 16 Uhr geht es in Vorträgen und Diskussionen um technische Lösungen, wirtschaftliche Perspektiven, juristische Regelungen und ökologische Konzepte. Die Teilnahme ist wahlweise in Präsenz oder digital möglich.

„Wir brauchen in Zukunft alles was Füße hat, um Erneuerbaren Strom zu produzieren“, sagt Thomas Hartmann, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins renergie Allgäu. Gleichzeitig müsse nicht nur immer mehr, sondern vor allem auch bedarfsorientiert Energie erzeugt werden. Genau hier kommt der Biogastechnologie nach seiner Überzeugung eine ganz besondere Bedeutung zu, weil sie flexibel steuerbar ist und speicherbare Energie liefert. „Damit trägt Biogas ganz wesentlich zur Versorgungssicherheit und zur Netzstabilität bei“, sieht Energieberater Hartmann in dieser Branche einen unverzichtbaren Partner für die Energiewende, in dem noch viel ungenutztes Potential stecke. In seinem Impulsvortrag zu Beginn der Fachtagung wird er einige seiner Ideen für eine künftige Energiepolitik skizzieren.

Im Gegensatz dazu geht es in der Arbeit von renergie-Fachberater Alexander Lehr weniger um Ausbau und Effizienzsteigerung bei Biogasanlagen als immer öfter um pure Bestandssicherung. Im Kampf gegen bürokratische Hürden und fehlende wirtschaftliche Perspektiven muss der Biogas-Experte häufig auch als Vermittler zwischen Anlagenbetreibern, Behörden und Netzbetreibern auftreten. In seinem Bericht aus der Beratungspraxis wird er dazu verschiedene Beispiele und Lösungsansätze schildern.

Und auch in den weiteren Vorträgen erwarten die Teilnehmer Ideen und Vorschläge, wie sich die Biogasbranche auf dem zukünftigen Erneuerbaren Energienmarkt positionieren kann. Renergie-Fachberater Christian Böhm stellt die Fördermöglichkeiten für energetische Optimierungen vor und Sebastian Dorn spricht über den Bürgerstrommarktplatz cells energy, der Anlagenbetreibern eine Perspektive nach der EEG-Vergütung liefert, weil er eine direkte Handelsplattform zwischen nachhaltigen Erzeugern und konsumbewussten Verbrauchern darstellt. 

Daniel F. Eisel und Gawan Heintze vom TFZ (Technologie- und Förderzentrum) erklären am Beispiel der Agri-Photovoltaik, dass Landwirtschaft und Energieerzeugung Hand in Hand funktionieren können. Und funktionieren müssen. Denn um das Ausbauziel von 100 GWp zu erreichen, das im aktuellen EEG für Strom aus Photovoltaik festgeschrieben ist, muss die bislang installierte Leistung im Lande nahezu verdoppelt werden. Das wiederum gelingt nicht allein durch den Ausbau von Dachanlagen, sondern es müssen dringend auch Acker- und Grünlandflächen genutzt werden. Wobei die Module so aufgeständert werden, dass darunter nahezu störungsfreie landwirtschaftliche Bewirtschaftung möglich bleibt.

Dr. Andreas Lemmer von der Landesanstalt für Agrartechnik und Bioenergie an der Universität Hohenheim stellt erste Ergebnisse aus dem Kooperationsprojekt DEMETHA vor, das sich mit neuen schlüsselfertigen Güllekleinanlagen beschäftigt. Sein Kollege Konstantin Dinkler berichtet über den Stand der Technik und die Aussichten bei der Aufbereitung von Gärresten. Und Rechtsanwalt Dr. Helmut Loibls aus Regensburg beantwortet aktuelle Rechtsfragen bei bestehenden Biogasanlagen.

Hochinteressant, weil brandaktuell auch der Vortrag der Landwärme GmbH, die ihre Dienstleistungen rund um die Nachhaltigkeitszertifizierung vorstellt. Um nämlich EEG-Förderansprüche gelten zu machen müssen über die Biomethanmengen exakte und detaillierte Nachweise geführt werden. Die Münchner Fachleute übernehmen alle Schritte der Nachweisführung für Anlagenbetreiber, erstellen Gutachten, planen und übernehmen die Vor-Ort-Termine zur Zertifizierung und sichern eine fortlaufende Dokumentation in den relevanten Datenbank-Systemen.    

Unsere „Wahlprüfung“: Die Parteiprogramme im Vergleich


Wir haben die Wahl!

Am 26. September können wir, jede/r einzelne von uns, mitbestimmen, wer künftig in diesem Land die politischen Weichen stellen soll.

Schon in der letzten Ausgabe unserer Mitgliederzeitung haben wir Sie dazu ermuntert und aufgefordert, diese Chance zu nutzen und Ihre Stimme einzubringen.

Wir von renergie Allgäu sind überzeugt und sicher, dass die Themen Klimaschutz und Energiewende die existentiellen politischen Aufgaben der Gegenwart sind. Alle Entscheidungen, ganz gleich ob in sozialen, wirtschaftlichen oder anderen Bereichen, müssen allesamt und zwingend unter ökologischen Gesichtspunkten getroffen werden. Davon hängt unser aller Zukunft ab. Der Planet selbst mahnt uns aktuell so deutlich wie selten zuvor, uns endlich unserer Verantwortung für ihn zu stellen. Hochwasser und Stürme hier, Brände dort, pandemische Krisen weltweit – die Zeichen sind nicht mehr zu übersehen.

Die renergie-Mitarbeiterinnen Monica Lehmkuhl und Linda Göhl haben die Programme der sechs größten Parteien darum auf ihre Aussagen zu den für uns wichtigsten Kernpunkten abgeklopft und nach einem einfachen Ampelsystem bewertet. Selbstverständlich werden wir den Programmen damit nicht bis ins letzte Detail gerecht – aber so entsteht ein erster Überblick, wo es konkrete und klar formulierte Zielsetzungen für eine nachhaltige und erneuerbare Zukunft gibt. Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch! Gestalten Sie mit Ihrer Stimme die Zukunft mit. Ihre. Unsere. Und die unserer Kinder und Kindeskinder. Danke!

Redispatch 2.0 – Lösungen für die neuen Pflichten für alle Anlagen ab 100 kW


Redispatch 2.0 – Die neuen Pflichten für alle Anlagen über 100 kW erfordern es für jeden Betreiber, jetzt Aktiv zu werden!

Alle Anlagen über 100 kW müssen jetzt Meldungen an den Netzbetreiber wegen Redispatch 2.0 machen. Viele von Ihnen wurden schon vom Netzbetreiber angeschrieben oder erhalten in Kürze ein Schreiben dazu.

Aktuell ist Ihre wichtigste Pflicht, dass Sie 2 sogenannte „Marktrollen“ vergeben müssen (teils kann der Netzbetreiber zusätzlich eine technische Nachrüstung fordern). Sie müssen für Ihre Anlagen über 100 kW den Einsatzverantwortlichen (EIV) und den Betreiber der technischen Ressource (BTR) bestimmen. Zudem müssen Sie Ihre Stammdaten überprüfen und Anpassungen melden.

Wenn Sie einen Direktvermarkter haben, raten wir dazu, beide Marktrollen sowie die Stammdatenüberprüfung dem Direktvermarkter zuzuordnen, da dann alles in einer Hand liegt. Das ist für Sie die einfachste Lösung!

Wenn Sie keinen Direktvermarkter haben, können Sie in die Direktvermarktung wechseln. Dies ist oft die günstigste und beste Lösung! Wir vermitteln gerne den geeigneten Direktvermarkter aus den 6 rennomierten Vermarktungsfirmen, die im renergie Pool Kooperationspartner sind (BayWa r.e., Alpiq, WEMAG, Stadtwerke Würzburg, NEXT Kraftwerke und in Kooperation mit der renergie GmbH noch EnBW). Zudem eröffnet der Einstieg in die Direktvermarktung die „Tür“ zum Energiemarkt mit vielen weiteren Chancen wie der Teilnehme am renergie Bürgerstrommarktplatz cells energy Mehr Infos bei Linda Göhl, E-Mail: lg@renergie-allgaeu.de oder Tel.: 0831-5262680-12.

Falls die Direktvermarktung nicht in Frage kommt, sollte der Betreiber einen externen Dienstleister hinzu ziehen, da der Aufwand zum Aufbau einer verschlüsselten Marktkommunikation in der Regel im Einzelfall nicht vertretbar ist.

Betroffene Betreiber unterstützen wir gerne dabei, die beste Lösung zu finden (alle Anlagen über 100 kW, teils werden vom Netzbetreiber auch Anlagen zusammengefasst, in dem Fall gilt die Rückmeldung des Netzbetreibers). Laden Sie dazu unser Auftragsformular herunter, füllen Sie dieses aus und mailen oder faxen Sie es an uns.

Wir bieten zudem für Interessenten ein ausführliches Informations-Video online an:

Redispatch 2.0 – Neue Pflichten für alle Anlagen ab 100 kW!
Nachlese zur Informationsveranstaltung in Kooperation der Lechwerke Verteilnetz mit renergie

Teilen Sie uns Ihr Interesse bitte per E-Mail an veranstaltungen@renergie-allgaeu.de mit. Sie erhalten nach Anmeldung einen Link zum Video.

Das renergie-Positionspapier zu den Änderungen zum EEG 2021


Liebe Mitglieder,

sehr verehrte Biogas-Betreiber,

am 12.5. hat das Bundeswirtschaftsministerium einen Referentenentwurf zur Änderung des EEG 2021 vorgelegt. Wir kritisieren den Entwurf scharf und empfinden ihn als Schlag ins Gesicht der Biogas-Pioniere! Eine Vergütung von 13 ct/kWh bis 75 kW Bemessungsleistung und 6 ct/kWh bis 150 kW Bemessungsleistung für 10 Jahre weiterbetrieb ist nicht nur völlig unzureichend, sondern auch ein Armutszeugnis! Die Verrechnung der FlexPrämie mit dem FlexZuschlag muss ebenfalls noch zurückgenommen werden oder zumindest auf eine Reduzierung des FlexZuschlags abgeschwächt werden, sodass Anlagen, die schon FlexPrämie genutzt haben, noch mindestens 50 € / kW FlexZuschlag erhalten.

 

Nutzen Sie gerne unser Positionspapier und treten Sie an Ihre Abgeordneten heran:

Positionspapier renergie Allgäu e. V. Änderungen zum EEG 2021

 

Wir ergänzen unser Positionspapier noch durch Steckbriefe und Aussagen betroffener Betreiber und bieten die erweiterte Fassung dann zeitnah ebenfalls hier zum Download an.

 

Hier finden Sie eine Karte, auf der die Biogasbetriebe bis 150 und 300 kW ersichtlich sind:

 

https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1jf22UEmLKO-M19exjcg8kFBYm_LFbDfJ&usp=sharing

 

Und hier finden Sie eine Abschätzung zur Klimaschutzwirkung (leider gibt es aktuell keine nach Leistungsklassen der Biogas-Anlagen aufgegliederte Statistik zu Güllemengen, daher mussten wir eine Schätzung machen):

 

Unsere begründete Schätzung mit einem mittleren Gülleeinsatz von 55 Masse-% in den Kleinanlagen bis 300 kW. Unter dieser Annahme ergibt sich, dass in etwa 4,5 Mio. t CO2-Äquivalente an THG-Einsparung zu erhalten (oder respektive zu verlieren) sind. Im Einzelnen wie folgt:

      Schätzung 55*%! Potenzial  
Standort Nettonennleistung Anlagen Güllemenge t/a Emissionsminderung CO2-Einsparung t / a
Bayern 30 bis 150 kW 689 5.148.558 246 % 401.229
Bayern 150 bis 300 kW 606 11.853.330 246 % 923.734
restl. Bundesgebiet 30 bis 150 kW 871 6.441.693 246 % 502.003
restl. Bundesgebiet 150 bis 300 kW 1697 34.863.126 246 % 2.716.895
*Schätzung anhand Beispielanlage 55% Gülle, 45% Mais & Grassilage, 7.000 VBH 4.543.862

 

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, um die politische Weichenstellung noch in die richtige Richtung zu lenken!

 

Vielen Dank für Ihr Engagement!

 

Florian Weh

Geschäftsführer renergie Allgäu e. V.

Online-Seminar: PV-Freiflächen und Agri-PV


Donnerstag, 20. Mai 2021
9:00 – 16:30 Uhr

Im aktuellen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) ist für Strom aus Photovoltaik (PV) ein Ausbauziel von 100 GWp festgeschrieben. Das bedeutet nahezu eine Verdoppelung der bislang installierten Leistung, die zu 70 Prozent in Dachanlagen produziert wird. Darum soll nun der Ausbau von Freiflächenanlagen forciert werden. Um aber gleichzeitig nicht vermehrt Acker- und Grünlandflächen zu verbauen, sind für 2022 gesonderte Innovationsausschreibungen unter anderem für Agri-PV-Anlagen geplant: Dabei werden die Module horizontal oder vertikal aufgeständert, so dass darunter nahezu störungsfreie landwirtschaftliche Bewirtschaftung möglich bleibt.

Die Rahmenbedingungen für PV-Freiflächenanlagen und Agri-PV werden erläutert, der wissenschaftliche Hintergrund wird beleuchtet und auch die technischen Voraussetzungen erklärt. Ebenso die Finanzierungsmöglichkeiten für Freiflächenanlagen und auch Agri-PV. Außerdem stellen Vertreter verschiedener PV-Projektierer ihre Angebote und Möglichkeiten vor. Das Programm endet mit dem Erfahrungsbericht eine Freiflächenanlagenbetreibers und einer offenen Diskussionsrunde.

Anmeldung &Programm: https://renergie-allgaeu.de/wp-content/uploads/2021/05/Anmeldung-Freiflaechen-PV-und-Agri-PV-1.pdf

Online-Seminar: Vermarktung von Post-EEG-Anlagen


Donnerstag, 06. Mai 2021
14:00 – 15:30 Uhr
Online-Veranstaltung über ZOOM
kostenfrei

Themen sind:

  • Regionalvermarktung über den cells energy Marktplatz
  • Direkte Vermarktung an Industriekunden
  • Vermarktung über PPA (Lieferverträge mit Direktvermarktern)
  • Kooperation mit den Stadtwerken Landsberg
  • KfW-Förderung für Wallbox

Anmeldung unter: https://renergie-allgaeu.de/wp-content/uploads/2021/04/Anmeldung-Vermarktung-von-Post-EEG-Anlagen.pdf

Online-Seminar: Neue Chancen für Biogasanlagen


Neue Satelliten und Biomethan BHKW als Chance im EEG 2021

Mit dem neuen EEG 2021 sind zum Jahreswechsel auch für bestehende Biogas-Betriebe neue Chancen zur Weiterentwicklung entstanden. Energieexperten des Vereins und namhafte Fachleute aus Praxis und Forschung referieren über die wirtschaftlichen Prognosen und langfristigen Perspektiven, erklären die Ausschreibungspraxis für Satelliten BHKW und Biomethan-Anlagen, stellen Praxis-Beispiele vor und erläutern technische, ökonomische und ökologische sowie juristische Hintergründe.

Zwar deckelt die im EEG 2014 eingeführte sogenannte „Höchstbemessungsleistung“ die Stromerzeugung bei Bestandsanlagen weiterhin. Aber für neue Satelliten BHKW und Biomethan-BHKW bieten die EEG-Ausschreibungen wieder interessante Möglichkeiten. Allen voran die Erhöhung der Höchstgebote für neue Biogasanlagen um 2 ct/kWh und des FlexZuschlags von 40 € auf 65 € je Kilowatt installierter Leistung machen es wieder attraktiv, über Satelliten-BHKW neue Wärmesenken zu erschließen und die Versorgung von industriellen Kunden oder den Aufbau von Wärmenetzen voran zu treiben.

Hochflexible Biomethananlagen bieten außerdem eine spannende Ergänzung zu solchen Konzepten im Spitzenlastbereich mit Nähe zum Gasnetz. Der 1. Dezember ist ab sofort neuer Ausschreibungstermin für hochflexible BHKW dieser Art in der Südregion. Damit sollen ab 2022 die Netzengpässe zwischen Nord- und Süddeutschland reduziert werden. Mit einem Höchstgebot von 19 ct/kWh sind die BHKW bei geeigneter Wärmeabnahme nicht nur zur Stabilisierung des Netzes, sondern auch betriebswirtschaftlich interessant.

Online-Seminar: Neue Satelliten und Biomethan BHKW als Chance im EEG 2021
zum Programm
Dienstag, 20. April 2021
10:00 – 14:30 Uhr
Online-Seminar über Zoom
Teilnahmegebühr: 80,00 € für renergie Allgäu e.V. Mitglieder / 130,00 € alle anderen Teilnehmer

(Preise zzgl. gesetzlicher MwSt.)
Anmeldung erforderlich unter: zentrale@renergie-allgaeu.de

Neues Förderprogramm der Stadt Kempten


Der Kemptener Stadtrat hat im November 2020 ein kommunales Förderprogramm für energetische Wohngebäudemodernisierung beschlossen. Die Förderung ist an die Systematik und die Voraussetzungen der KfW-Förderprogramme gebunden. Die Förderungen sind kumulierbar.

Anträge können gestellt werden, wenn seitens der KfW-Bank eine Förderzusage im Zeitraum März 2021 bis Dezember 2022 vorliegt.

Gefördert werden Komplettsanierungen zu Effizienzhäusern mit dem Standard 40, 55 oder 70. Auch energetisch sinnvolle Einzelmaßnahmen oder Sanierungen zu Effizienzhäusern Denkmal (oder erhaltenswerte Bausubstanz) können gefördert werden.

Die Förderhöhe beträgt

  • 9.500,- € für eine Komplettsanierung zum KfW-EH 40
  • 3.000,- € für eine Komplettsanierung zum KfW-EH 55 bzw. KfW-EH Denkmal
  • 2.000,- € für eine Komplettsanierung zum KfW-EH 70
  • 500,-  pauschal für eine oder mehrere energetisch sinnvolle Einzelmaßnahmen.

Alle Informationen zum Förderprogramm gibt es hier:

https://www.kempten.de/forderprogramm-altbausanierung-24549.html