Erreichbarkeit renergie Allgäu e.V.


Wir sind wie gewohnt für Sie da.

Unsere Beratungen finden momentan per Telefon oder Videokonferenz statt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Besuche in unserer Gechäftsstelle.

Die Kontaktdaten der einzelnen Mitarbeiter finden Sie hier.

renergie Pool-Tag am 10.03.


Ihre Anlage fällt nach 20 Jahren aus dem EEG? oder
Sie planen an der Ausschreibung teilzunehmen? oder
Sie möchten Ihren Strom über den cells energy Marktplatz verkaufen?

Dann benötigen Sie die Direktvermarktung in unserem renergie-Pool!

In diesem Jahr nutzen wir unseren Pool-Tag ganz konzentriert dazu, unsere neue Pool-Betreuung vorzustellen und unser aktuelles, deutlich verändertes Portfolio an Vermarktungspartnern wieder neu zu präsentieren.

Mittwoch, 10. März 2021 – 09:00 bis 12:00 Uhr
Online-Veranstaltung über Zoom

Ausführliche Informationen & Programm

Förderung für Batteriespeicher


Unternehmen erhalten für Batteriespeicher bis zu 100.000 Euro Förderung

In einer Online-Übersicht hat Speicherhersteller Tesvolt die verschiedenen Förderprogramme der Bundesländer zusammengestellt. Die Höhen der möglichen Zuschüsse sind sehr unterschiedlich. Und auch beim Kleingedruckten müssen Unternehmen genau hinsehen.

Ausführlicher Artikel im PV Magazine

Workshop „Ausschreibungen nach dem EEG“


Am Donnerstag, 04. Februar findet von 10:00 – 15:00 Uhr ein Online Workshop zum Thema Ausschreibungen statt. Ausführliche Informationen, umfangreiches Arbeitsmaterial und qualifizierte Beratung erwarten Sie.

10:00 Uhr:
Begrüßung und Einführung
Florian Weh, renergie Allgäu e.V., Kempten

10:15 Uhr
Biomasse Ausschreibungen 2017-2019
Marktanalyse und Gebotsstrategie (Gebotswert)
Florian Weh, renergie Allgäu e.V., Kempten

11:00 Uhr
Zukunftsfähige Anlagenkonzepte/betriebswirtschaftliche Aspekte
Stephan Ruile, renergie Allgäu e.V., Kempten

12:00 Uhr
Mittagspause

13:00 Uhr
Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch Direkt- und Lokalvermarktung
Florian Weh, renergie Allgäu e.V., Kempten

13:30 Uhr
Vorstellung der Formalia & Gemeinsame Bearbeitung der Formulare zur Ausschreibungsteilnahme
Stephan Ruile, renergie Allgäu e.V., Kempten

14:30 Uhr
Meldung der teilnehmenden Anlagen im Markstammdatenregister mit Unterstützung der Referenten (bei Bedarf)

15:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Anmeldung unter: info@renergie-allgaeu.de

Flexibel in eine sichere Zukunft


Biogas Branche stellt sich neuen Herausforderungen – renergie Allgäu e.V. bietet Lösungen und Strategien.

Kempten (rena). „Flexibilität“ war das Schlagwort der „Biogas-Infotage kompakt“: Nachhaltig, bedarfsorientiert und klug gesteuert – so funktioniert nicht nur die Energieerzeugung aus Biogas. So flexibel reagiert die Branche auch auf die neuesten und sehr kurzfristig bekannt gewordenen Neuerungen im EEG 2021. Und so anpassungsfähig zeigte sich auch der Veranstalter renergie Allgäu, als er die renommierte Fachmesse kurzerhand in eine Corona-Kompatible digitale Vortragsreihe mit Online-Firmen-Präsentationen umwandelte, der im Sommer ein Fachkongress mit Messe folgen wird.

„Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.“ Mit dieser Weisheit des griechischen Philosophen Aristoteles eröffnete renergie Geschäftsführer Florian Weh die zweitägige Bildschirm-Konferenz und versprach den über 100 Teilnehmern „Orientierungshilfe auf ihrem Weg durch Flauten und Stürme in den Biogas-Gewässern“. Vor allem das zu Jahresbeginn in Kraft getretene EEG 2021 mit seiner Vielzahl an Neuerungen sorgt bei den Anlagenbetreibern derzeit für viele Unsicherheiten. Allen voran durch die Streichung des Flex-Zuschlags für Betriebe die bereits Flexibilitätsprämie erhalten hatten, die laut Weh den Vertrauensschutz verletze. „Das können wir nicht hinnehmen, die Verrechnung der Flex-Prämie mit dem Flex-Zuschlag muss wieder weg!“, kündigte er die Einflussnahme des Vereins auf die Politik an.

Der Regensburger Fachanwalt Dr. Helmut Loibl konzentrierte sich in seiner Zusammenfassung vor allem auf die positiven Signale des umfassenden Gesetzestextes, ließ dabei die Schwachstellen aber nicht unerwähnt. So gibt es künftig zwei Ausschreibungstermine für Biogasanlagen, wobei der 1. September mitten in der Erntezeit liegt und damit landwirtschaftlich betrachtet nicht sehr vernünftig gewählt sei. Gleichzeitig wies Loibl auf „höchst befremdliche“ Änderungen bei der Zuschlagsvergabe hin, die im Jahr 2021 immer 20 Prozent der Anlagen unberücksichtigt lässt.

Auch das neue zulässige Höchstgebot von 18,40 ct/kWh habe einen „verfassungsrechtlich fragwürdigen“ Pferdefuß, weil der Flex-Zuschlag nur noch an jene Betreiber geht, die noch niemals Flex-Prämie beantragt hatten. Unabhängig davon, ob, in welcher Höhe und wie lange die Prämie überhaupt ausgezahlt wurde. Damit profitieren also nur Anlagen, die bisher keine Flex-Prämie geltend gemacht haben, von dem erhöhten Flex-Zuschlag.

Gegen diese Regelung will das Regensburger Anwaltsbüro Verfassungsbeschwerde einreichen und erwägt dazu die Gründung einer Interessengemeinschaft, die die Finanzierung für ein Musterverfahren übernehmen könnte. Interessierte Anlagenbetreiber können sich unter sr@renergie-allgaeu.de melden, um sich der Sammelaktion von renergie zur Unterstützung des Vorhabens von Loibl anzuschließen.

Alexander Lehr, Biogasfachberater beim Verein renergie Allgäu, sieht im neuen Gesetz zwar durchaus Weichen für den Weiterbetrieb von Biomasse-Bestandsanlagen gestellt, vermisst aber ein klares politische Bekenntnis für die Biogastechnologie und den Anreiz zur weiteren Flexibilisierung. Vor allem komplexe Genehmigungsverfahren und der Netzanschluss erwiesen sich immer wieder als problematisch, berichtete der Fachmann aus seiner Beratungspraxis. Neben den Anforderungen der DÜV und der 44. BImSch spielen auch die Sicherheits-Richtlinien der TRAS 120 eine wichtige Rolle für den erfolgreichen Weiterbetrieb der Anlagen, verwies Alexander Lehr auf die umfassenden Beratungsangebote von renergie Allgäu.

Dazu gehört unter anderem auch die Beratung über Förderprogramme für Energieeffizienzmaßnahmen bei Biogasanlagen. Renergie-Fachberaterin Isabel Hartmann stellte in dem Zusammenhang das BAFA Förderprogramm „Energieberatung Mittelstand“ vor, bei dem Einsparpotentiale und konkrete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung erarbeitet werden. Und das Modul 4 aus dem BAFA Förderprogramm „Energieeffizienz in der Wirtschaft“, in dem unter dem Stichwort „Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen“ zum Beispiel der Rührwerksaustausch, eine neue Einbringtechnik oder Doppelmembran-Folienhauben bezuschusst werden. Die Fachleute von renergie Allgäu übernehmen für Interessenten die Komplettabwicklung der BAFA-Anträge inklusive des Energiekonzeptes, das dafür im Vorfeld verpflichtend vorgeschrieben ist.

Eine weitere Strategie, um Anlagen flexibel und nachhaltig für die Zukunft fit zu machen, stellte renergie-Berater Thomas Hartmann vor: Die Nutzung der Biogaswärme in eigenen Wärmenetzen. Auch dafür gibt es kfw-Förderprogramme und BAFA-Zuschüsse. Die zusätzlichen Wärmeerlöse tragen außerdem zur Wirtschaftlichkeit bei und können den Bestand der Anlage übers EEG hinaus sichern. Und auch die Kunden profitieren von der Erneuerbaren Wärme: Kein Platzverlust mehr im Keller durch große Heizanlagen, keine Wartungsaufgaben mehr, keine Abhängigkeiten mehr von fossilen Energieträgern – und das Ganze auch noch zu durchaus interessanten Preisen. „Ganz abgesehen von den ökologischen Vorteilen“, wie der Vorsitzende von renergie Allgäu betonte.

Einen ganz neuen Weg der Stromvermarktung zeichnete Geschäftsführer Florian Weh in seinem Vortrag: Er hat den cells energy-Marktplatz entwickelt, eine digitale Plattform für die Bürgerenergiewende. Unter https://marktplatz.cells.energy/ können sich Erzeuger von 100 Prozent Erneuerbarem Strom ihren eigenen regionalen Kundenkreis aufbauen und sich eine Perspektive für die Zeit nach der EEG-Vergütung schaffen. Und der Verbraucher hat die Chance, sich hier ganz bewusst und eigenverantwortlich seine persönlichen Stromerzeuger auszusuchen. In den ersten zwei Geschäftsjahren hat diese kleine Tochtergesellschaft von renergie Allgäu bereits knapp 600 Kunden, 120 Anlagen und Stromkunden mit rund 8 GWh Verbrauch gewinnen können sowie Kooperationsverträge mit fünf Direktvermarktern und Partnerschaften mit vier weiteren Energieversorgern.

Um innovative Ideen und technische Neuerungen ging und geht es auch in den Firmenporträts, die über die beiden Biogas-Infotage hinaus auf der Homepage des Veranstalters zu sehen sind. 30 Unternehmen präsentieren unter www.renergie-allgaeu.de in jeweils zwei bis drei Minuten langen Filmen ihre neuesten Angebote und jüngsten Entwicklungen. Einige von ihnen stellten ihre Produkte auch innerhalb der Vortragsreihen vor: Maximilian Geisberger von der gleichnamigen Gesellschaft für Energieoptimierung warb mit viel Leidenschaft und Überzeugung für das Biogas-BHKW als Notstromaggregat in Kaltdunkelflauten. Klaus Ascher, Inhaber des Westerheimer Agrartechnikunternehmens, erklärte die vielfältigen ökologischen Vorteile der zwar nicht neuen, aber dennoch zukunftsweisenden Gülleverschlauchung.  Johanna Merkenschlager von der fränkischen Enerpipe GmbH präsentierte einen Kompaktspeicher für Wärme und Brauchwasser. Und Clemens Maier von der Biogastechnik Süd GmbH definierte den Begriff der „regenerativen Landschaft“, in der die Mineraldüngerproduktion als dritte Komponente neben der Erzeugung von Strom und Wärme eine große Rolle im ökologischen und ökonomischen Kreislauf spielt.

Das gesamte Programm der zweitägigen Onlineveranstaltung wurde aufgezeichnet und steht ab sofort zur „Nachlese“ in Video- und pdf-Format zur Verfügung. Interessenten können sich über www.renergie-allgaeu.de oder info@allgaeu-renergie.de ein kostenpflichtiges Passwort besorgen und die Veranstaltung in aller Ruhe nachvollziehen. Dieses Nachlese-Ticket gilt dann zeitgleich auch als Eintrittskarte zu den Biogas Infotagen live, die am 7. und 8. Juli 2021 in der Messe Ulm stattfinden.

Biogas Infotage kompakt verpasst?


„Flexibilität“ war das Schlagwort der „Biogas-Infotage kompakt“: Nachhaltig, bedarfsorientiert und klug gesteuert – so funktioniert nicht nur die Energieerzeugung aus Biogas. So flexibel reagiert die Branche auch auf die neuesten und sehr kurzfristig bekannt gewordenen Neuerungen im EEG 2021. Sie hatten leider keine Gelegenheit die Biogas Infotage kompakt live zu besuchen? Kein Problem, wir haben die zweitätige Onlineveranstaltung aufgezeichnet diese und steht ab sofort zur „Nachlese“ in Video- und pdf-Format zur Verfügung.

Biogas Infotage kompakt im Januar


Digital, kompetent und auf einen Blick: „Biogas-Infotage kompakt“ am Mittwoch, 13. Januar und Donnerstag, 14. Januar an. Zwei Tage Online-Fachberatung und Firmenpräsentationen am Bildschirm. Neues digitales Format – aber vertraut kompetenter Inhalt mit aktuellen Informationen aus Forschung, Technik, Praxis und Rechtslage. Die für diesen Termin ursprünglich geplante Veranstaltung in der Messe Ulm wird auf 7. und 8. Juli verschoben. Jeweils fünf Fachvorträge und drei Firmenpräsentationen werden den Online-Besuchern der beiden Tage im Januar geboten – kompakt auf den Nachmittag (13.00 bis 16.45 Uhr) zusammengeschnürt. Zusätzlich haben die Teilnehmer Zugriff auf 14 Online-Videos, in denen Biogas-Fachfirmen sich, ihre Dienstleistung und ihre neuesten Angebote vorstellen.

Das EEG ist beschlossen!

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Am 17.12.2020 wurde die Novelle des EEG mit den Stimmen der Regierungskoalition im Bundestag beschlossen. Nachdem der Bundesrat am 18.12.2020 in seiner Lesung auf die Anrufung eines Vermittlungsausschusses verzichtete, kann das EEG 2021 nun zum 01.01.2021 in Kraft treten.

Zu begrüßen ist, dass die Regierungskoalition Wort gehalten hat und am 01. Januar Anschlussregelungen für Ü20 Anlagen in Kraft treten können. Kritisiert werden muss hierbei aber, dass dies erst wenige Tage vorab geschieht, hatte man doch seit März die Beratungen bis jetzt in die Länge gezogen.

Positiv zu werten sind auch viele (meist jedoch kleine) Signale in die richtige Richtung, die seit Jahren dringend erwartet und gefordert waren und nun – lieber spät als nie – endlich in Gesetzesform dokumentiert sind. So bleiben kleine und mittlere PV-Anlagen von den Ausschreibungen weiterhin ausgenommen und die dringend nötige Anhebung der Höchstwerte für Biomasseanlagen um 2 ct/kWh ist erfolgt. Eine Regelung für Biogas-Bestandanlagen bis 150 kW und 80% Gülle wurde angekündigt und damit ein klares Bekenntnis für den Fortbestand der Biomasse als wichtigen Baustein des Erneuerbaren Energien Mix geleistet. Und die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch wird in Anlagen bis 30 kW abgeschafft – richtig so!

Kleine Signale, die den Schaden bei weitem nicht wieder gut machen können, den die lange Durststrecke der Ausbremsung seit 2012 angerichtet hat. Weder kann man das EEG 2021 als einen „großen Wurf“ für die Energiewende bezeichnen, noch geschieht im Grunde ein ernstzunehmender Richtungswechsel.

Das Bekenntnis zum Ausbau der Erneuerbaren Energien als Teil des öffentlichen Interesses wurde aus dem Entwurf wieder gestrichen und das „Bürokratie-Monster“ Aussreicungen weiter ausgebaut und verkompliziert. Da man sich in der Regierungskoalition letztlich nicht einmal auf Ausbauziele einigen konnte, wurde die Novelle der Novelle gleich mit angekündigt. Damit dokumentiert die Regierung erneut, dass für sie der Klimaschutz lästige Pflichtaufgabe ist, die man lieber schiebt als mit Mut und Begeisterung vorangeht.

Insgesamt wieder ein Karges Ergebnis für die Energiewende, einige wichtige aber kleine Zugeständnisse für die Bürgerenergie aber Wende hin zu einem schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wenigstens ein Bekenntnis für den Weiterbetrieb der Biomasse-Bestandsanlage ist erreicht, die Biogas-Branche kann durchatmen!

Detailauswertungen stellen wir für Beratungsmitglieder zur Verfügung.

Wir machen die klimaschonende Energiewende


Bei der ersten gemeinsamen Vorstandskonferenz der zwei süddeutschen Dachverbände für Erneuerbare Energien (EE) wurden Erfolge aufgezählt. Auch in Süddeutschland sind alle Techniken vorhanden, um Baden-Württemberg und Bayern zu 100 Prozent mit EE zu versorgen. Die in Ulm geplante erste gemeinsame Vorstandskonferenz der beiden jetzt zwei Jahre alten EEDachverbände fand im Internet statt.

Am Vorabend des fünften Jahrestages des Pariser Weltklimaabkommens zählte Raimund Kamm Erfolge auf: Die Erneuerbaren Energien haben in Deutschland seit dem Jahr 2000 zwei Drittel des Atomstroms verdrängt. Zugleich wurde die klimaschädliche Verbrennung von Kohle um 60 Prozent verringert.

Jörg Dürr-Pucher, Vorsitzender der Plattform Erneuerbare Energie Baden-Württemberg erklärte: „Wir haben im Süden Deutschlands mit dem Mix aus Wasserkraft, Bioenergie, Geothermie, Solar und Wind alles was wir brauchen. Jetzt muss die Nutzung gerade von Solar und Wind schwungvoll
ausgebaut werden. Die Technik und die Unternehmen stehen bereit.“

Ansprechpartner:
LEE Bayern
Raimund Kamm
Vorsitzender
0821-541936

Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg
Jörg Dürr-Pucher
Vorsitzender
0175-5724848

Franz Pöter
Geschäftsführer
0172-3439802