Förderungen im Gebäudebereich geändert ab 2020


Die staatlichen Förderbedingungen für die energetische Modernisierung von Wohngebäuden waren seit März 2015 unverändert geblieben. Obwohl die verfügbaren Zuschüsse und Kredite durchaus nicht schlecht waren, wurde die gewünschte Modernisierungsquote niemals auch nur annähernd erreicht. Jetzt reagieren die Fördergeber und präsentieren zum Jahresbeginn 2020 Neuerungen.

Seit Jahren musste es als unsinnig angesehen werden, wenn der Einbau neuer Öl- und Gasheizanlagen in Wohngebäuden über die KfW-Programme 151/152 und 430 (Bestandssanierung) gefördert wurde. Seit diesem Jahr ist das endlich beendet worden. Überhaupt wird die Bezuschussung von Heizanlagen für Erneuerbare Energien fast vollständig auf das BAFA verlagert und deutlich verbessert. Die bisherigen Festbetragszuschüsse werden durch prozentuale ersetzt und erhöht. Insbesondere mit der Austauschprämie für alte Ölheizungen ergibt sich eine Förderquote bis zu 45 Prozent. Allerdings darf die Heizung noch keiner gesetzlichen Austauschpflicht unterliegen, die nach 30 Betriebsjahren eintritt.

In der KfW-Fördersystematik entfallen endlich die Förderungen von Einzelmaßnahmen für Öl- oder Gas-Brennwert-Heizungen. Die Maßnahmen für Heizungspaket und Lüftungspaket entfallen ebenso. Im Neubau kann ein Effizienzhaus mit Ölheizung nicht mehr gefördert werden.

Die Fördersätze steigen insgesamt um 10 bis 12,5 Prozent. Es gibt künftig auch keine unterschiedlichen Fördersätze mehr für Darlehen und Direktzuschüsse. Die Obergrenzen steigen um 20.000 Euro.

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