VERÖFFENTLICHUNGSPFLICHT
gemäß §8a der StoerfallVO

Es wird darauf hingewiesen, dass die hier eingestellten Informationen zu den jeweiligen Anlagen von den Anlagenbetreibern erstellt worden sind. Diese sind für die zur Verfügung gestellten Informationen, deren Korrektheit, Vollständigkeit und Aktualität selbst verantwortlich. Eine ständige Überprüfung durch den Seitenbetreiber (renergie Allgäu e.V.) findet nicht statt. Bitte melden Sie Verstöße an den jeweiligen Anlagenbetreiber.

1. Name oder Firma des Betreibers und vollständige Anschrift des Betriebsbereichs

Betreiber: Anton Bitzer KG, Ziegeleiweg 1 87749 Hawangen
Betriebsbereich: Biogasanlage, Ungerhauser Straße 15, 87749 Hawangen

2. Bestätigung des Betriebsbereichs
Der Betriebsbereich unterliegt der Störfallverordnung und entspricht einem Betrieb der unteren Klasse.
Der Betriebsbereich wurde der Behörde (Landratsamt Unterallgäu) nach § 7 der 12. BImSchV am 11.11.2013 angezeigt. Für den Betriebsbereich wurde ein Sicherheitskonzept erstellt und ein Sicherheitsmanagementsytem eingerichtet.

3. Verständlich abgefasste Erläuterung der Tätigkeiten im Betriebsbereich

In der Biogasanlage wird aus Biomasse verschiedener Art durch anaerobe Vergärung Biogas erzeugt. Das Biogas wird anschließend in einem Blockheizkraftwerk zu thermischer und elektrischer Energie umgesetzt. Folgende Biomassen werden als Einsatzstoff in der Anlage eingesetzt:

- Rindergülle/Schweinegülle
- Rinderfestmist/Schweinemist/Geflügelmist
- Nachwachsende Rohstoffe: Maissilage/Grassilage/Ganzpflanzensilage/Energierüben/Getreide/….
- Maissilage
- Nebenprodukte/Abfälle

Die Tätigkeiten auf dem Gelände der Biogasanlage umfassen dabei folgende Prozesse:

  • Anlieferung und Einlagerung von oben genannten Einsatzstoffen in fester und flüssiger Form (Silagen oder Wirtschaftsdüngern) in Fahrsilos und Vorgrube
  • Entnahme von Biomasse und gezielte Dosierung in den Fermentationsprozess (Fermenter)
  • Pumpvorgänge zwischen den Einbringsystemen, Fermentern, Nachgär- und Lagerbehälter
  • Zwischenlagerung der vergorenen Gärreste
  • Entnahme der vergorenen Gärreste zum Weitertransport und/oder Ausbringung zur bedarfsgerechten Ausbringung als Wirtschaftsdünger auf landwirtschaftliche Flächen
  • Gewinnung von Biogas durch anaerobe Vergärung in den Gärbehältern
  • Zwischenspeicherung des erzeugten Biogases im Gasspeichersystem
  • Verstromung des Biogases in mehreren Blockheizkraftwerken
  • Nutzung der Wärme zur Beheizung der Fermenter/ Nachgärer
  • Versorgung von externen Wärmeabnehmern: Aufbereitung von Gärprodukten

4. Bezeichnung oder Gefahreneinstufung der vorhandenen relevanten gefährlichen Stoffe sowie deren wesentliche Gefahreneigenschaften
In unserem Betrieb wird Biogas produziert. Da Biogas als entzündbares Gas eingestuft wurde, fällt dieser Stoff unter die Störfall-Verordnung.

Einstufung von Biogas:
GHS 06: akute Toxizität
GHS 02: entzündbar

5. Allgemeine Informationen darüber, wie die betroffene Bevölkerung erforderlichenfalls gewarnt wird; angemessene Informationen über das Verhalten bei einem Störfall oder Hinweis, wo diese Informationen elektronisch zugänglich sind.

Stoffe nach Anhang 1 liegen generell in gasförmiger Form vor. Diese Stoffe können i.W. nur bei Leckagen bzw. bei Störungen bei den Über-/Unterdrucksicherungen austreten. Die Über-/Unterdrucksicherung bei Biogasanlagen ist ein wesentliches Sicherheitsbauteil bei der Biogasanlage.
Sie dient der Begrenzung des Über- bzw. Unterdrucks in jedem Gärbehälter einer Biogasanlage. Sie spricht an, wenn durch eine Störung oder Überlastung der Gasdruck über den zulässigen Wert hinaus ansteigt oder zu stark abfällt.
Die Gärbehälter sind als Betonbehälter nach DIN 1045-1 entsprechend der Statik errichtet. Unter den Behältern befindet sich ein Leckageerkennungsystem. Zusätzlich wurde um die Behälter eine Umwallung errichtet. Das Rückhaltevolumen der Umwallung wurde so konzipiert, dass diese bei einer evtl. Leckage an den Behältern den Inhalt des größten Behälters auffangen kann.
Es erfolgt eine Alarmierung der freiwilligen Feuerwehr Hawangen durch eine telefonische Meldung eines Brandes, die bei Alarmen oder Störfallen ausrückt und erforderlichen Maßnahmen ergreift. Die Bevölkerung wird z.B. durch die Feuerwehrsirene und/oder durch Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr oder der Polizei gewarnt.
Im Einwirkungsbereich betroffene Personen werden durch geeignete Maßnahmen (telefonisch, persönlich) durch das Betriebspersonal informiert.

Austritt von wassergefährdenden Stoffen:
Bei Austritt von wassergefährdenden Stoffen sind keine direkten Auswirkungen auf die Nachbarschaft zu befürchten. Die Anlage verfügt über ein ausreichend dimensioniertes Rückhaltesystem (Umwallung). Beim Austritt von Stoffen, kann es in keinem Fall zu einer Freisetzung von Gasen oder Dämpfen kommen, die zu einem Brand oder einer Explosion führen.

Ein Austritt von wassergefährdenden Stoffen mit Auswirkungen auf die Umwelt oder Bevölkerung wird ausgeschlossen.

Sollte es dennoch zu Bränden kommen, entstehen Rauchgase, die in Windrichtung über das Werksgelände hinaus gelangen können. Rauchgase enthalten Verbrennungsprodukte wie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Wasser, Schwefeldioxid, Ruß und teilweise auch unvollständig verbrannte Bestandteile.

Sollte dieser Brandfall eintreten und Brandgase durch eine ungünstige Wetterlage dennoch wahrnehmbar sein, ist es angeraten, geschlossene Räume aufzusuchen und die Fenster zu schließen. Auswirkungen durch Hitzeentwicklung im Brandfall sind auf den Standort Bitzer beschränkt.

6. Datum der letzten Vor‐Ort‐Besichtigung oder Hinweis, wo diese Information elektronisch zugänglich ist
Die letzte Vor-Ort-Besichtigung durch die Überwachungsbehörde fand am 22.06.2017 statt.
Ausführlichere Auskünfte bzgl. der Inspektion können bei der Behörde eingeholt werden.

Landratsamt Unterallgäu, Bad Wörishofer Str. 33, 87719 Mindelheim
Sachgebiet 31 Immissionsschutz
Tel.: 08261- 9 95 - 3 65

und

Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Augsburg
Sachgebiet 50 Technischer Umweltschutz
Tel: 0821/327-01

7) Weiterführende Informationen:
Weitere Informationen über Sicherheitsmaßnahmen und das richtige Verhalten im Falle eines Störfalles erteilen wir gerne auf Anfrage (08332 790456).
Verantwortliche:
Bitzer Anton: 08332 – 6434
Bitzer Franz: 0170 - 9241688

1. Name oder Firma des Betreibers und vollständige Anschrift des Betriebsbereichs.
Firma: Biogasanlage Endres
Straße und Hausnummer: Schulerloch 6
Postleitzahl: 87730
Stadt/Ort: Bad Grönenbach
Land: Bayern
Ansprechpartner: Franz Endres
Telefon: 0170/3370070, 08334/98240

2. Bestätigung, dass der Betriebsbereich den Vorschriften dieser Verordnung unterliegt und dass der zuständigen Behörde die Anzeige nach § 7 Absatz 1 und bei Betriebsbereichen der oberen Klasse der Sicherheitsbericht nach § 9 Absatz 1 vorgelegt wurde.
Name der Biogasanlage: Biogasanlage Endres, Bad Grönenbach
Datum der Anzeige bei der Behörde: 23.11.2009

3. Verständlich abgefasste Erläuterung der Tätigkeiten im Betriebsbereich.
In der Biogasanlage wird aus Biomasse verschiedener Art durch anaerobe Vergärung Biogas erzeugt. Das Biogas wird anschließend in einem Blockheizkraftwerk zu thermischer und elektrischer Energie umgesetzt. Folgende Biomassen werden als Einsatzstoff in der Anlage eingesetzt:

- Rindergülle/Milchviehgülle
- Rinderfestmist/Futterreste
- Nachwachsende Rohstoffe: Maissilage/Grassilage/Ganzpflanzensilage/Getreide/….
- Gras

Die Tätigkeiten auf dem Gelände der Biogasanlage umfassen dabei folgende Prozesse:
- Anlieferung und Einlagerung von oben genannten Einsatzstoffen in fester und flüssiger Form (Silagen oder Wirtschaftsdüngern) in Fahrsilos und Vorgrube
- Entnahme von Biomasse und gezielte Dosierung in den Fermentationsprozess (Fermenter)
- Pumpvorgänge zwischen den Einbringsystemen, Fermentern, Nachgär- und Lagerbehältern
- Zwischenlagerung der vergorenen Gärreste
- Entnahme der vergorenen Gärreste zum Weitertransport und/oder zur bedarfsgerechten Ausbringung als Wirtschaftsdünger auf landwirtschaftliche Flächen
- Gewinnung von Biogas durch anaerobe Vergärung in den Gärbehältern
- Zwischenspeicherung des erzeugten Biogases im Gasspeichersystem
- Verstromung des Biogases in zwei Blockheizkraftwerken
- Nutzung der Wärme zur Beheizung der Fermenter / Nachgärer
- Versorgung von externen Wärmeabnehmern: Trocknung/ Beheizung von Wohnhäusern / Beheizung von Gerwerbebetrieben/ Nachverstromung / Aufbereitung von Gärprodukten

4. Gebräuchliche Bezeichnungen oder – bei gefährlichen Stoffen im Sinne der Stoffliste in Anhang I Nummer 1 – generische Bezeichnung oder Gefahreneinstufung der im Betriebsbereich vorhandenen relevanten gefährlichen Stoffe, von denen ein Störfall ausgehen könnte, sowie Angabe ihrer wesentlichen Gefahreneigenschaften in einfachen Worten.

Stoffe nach Anhang 1 Nr. 1: Biogas (entsprechend Anhang I, Nr. 1.2.2, 12. BImSchV) gilt entsprechend GefahrstoffV als  hochentzündliches Gas und besteht im Wesentlichen aus Methan, Kohlendioxid und anderen Spurengasen im in geringem Umfang.  Biogas ist farblos und riecht abhängig von der Zusammensetzung nach faulen Eiern oder stechend.
Menge (kg): 14.100 kg

5. Allgemeine Informationen darüber, wie die betroffene Bevölkerung erforderlichenfalls gewarnt wird; angemessene Informationen über das Verhalten bei einem Störfall oder Hinweis, wo diese Informationen elektronisch zugänglich sind.

Durch die Lage der Biogasanlage in Schulerloch, ca.1 km nordöstlich der Ortschaft Bad Grönenbach im Außenbereich, besteht keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung. Für die Gefahrenabwehr ist örtlich zuständig die Freiwillige Feuerwehr Bad Grönenbach bzw. die Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Bad Grönenbach, zu alarmieren über die Notrufnummer 112. Austritt von Biogas: Biogas ist in etwa gleich schwer wie Luft, weshalb es sich an Leckagestellen gleichmäßig ausbreitet. Der charakteristische Geruch nach faulen Eiern wird vom Menschen schon bei geringsten Undichtigkeiten wahrgenommen. Bei Verdacht auf eine Undichtigkeit der Biogasanlage haben mit Ausnahme der dort Beschäftigten alle Personen das Gelände der Biogasanlage unverzüglich zu verlassen. Dabei ist auf die Vermeidung aller möglicher Zündquellen im Gefahrenbereich zu achten. Insbesondere ist bei Verdacht auf Gasaustritt Feuer, offenes Licht und Rauchen verboten. Der Betreiber oder die Feuerwehr sind zu verständigen.

6. Datum der letzten Vor-Ort-Besichtigung nach § 17 Absatz 2 oder Hinweis, wo diese Information elektronisch zugänglich ist

Letzte Prüfung am: 26.10.2016

Aufsichtsbehörde:
Landratsamt Unterallgäu, Bad Wörishofer Str. 33, 87719 Mindelheim
Sachgebiet 31 Immissionsschutz
Tel.: 08261/995 - 365

und

Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Augsburg
Sachgebiet 50 Technischer Umweltschutz
Tel.: 0821/327 - 01

Unterrichtung darüber, wo ausführlichere Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung und zumÜberwachungsplan nach § 17 Absatz 1 unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen auf Anfrage eingeholt werden können.

Ausführliche Auskünfte bezüglich der Inspektion oder des Überwachungsplans können beim Landratsamt Unterallgäu, Fachbereich  Immissionsschutz , Bad Wörishofer Str.33 , 87719 Mindelheim, Tel. 08261/995-350, thomas.scholz@lra.unterallgaeu.de oder der Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Ausgburg

7. Einzelheiten darüber, wo weitere Informationen unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen eingeholt werden können.

Kontakt Biogasanlage: Franz Endres, Tel: 0170/3370070

1. Name oder Firma des Betreibers und vollständige Anschrift des Betriebsbereichs.
Firma: Mathias Satzger
Straße und Hausnummer: Oggenried 1
Postleitzahl: 87660
Stadt/Ort: Irsee
Land: Deutschland
Ansprechpartner: Mathias Satzger
Telefon: 08340.978402

2. Bestätigung, dass der Betriebsbereich den Vorschriften dieser Verordnung unterliegt und dass der zuständigen Behörde die Anzeige nach § 7 Absatz 1 und bei Betriebsbereichen der oberen Klasse der Sicherheitsbericht nach § 9 Absatz 1 vorgelegt wurde.

Name der Biogasanlage: Mathias Satzger
Datum der Anzeige bei der Behörde: 30.05.2014 – Genehmigung BImSchG

3. Verständlich abgefasste Erläuterung der Tätigkeiten im Betriebsbereich.
In der Biogasanlage wird aus Biomasse verschiedener Art durch anaerobe Vergärung Biogas erzeugt. Das Biogas wird anschließend in einem Blockheizkraftwerk zu thermischer und elektrischer Energie umgesetzt. Folgende Biomassen werden als Einsatzstoff in der Anlage eingesetzt:
- Rindergülle
- Rinderfestmist
- Nachwachsende Rohstoffe:
- Maissilage
- Grassilage
- Energierüben
- Getreide
Die Tätigkeiten auf dem Gelände der Biogasanlage umfassen dabei folgende Prozesse:

Anlieferung und Einlagerung von oben genannten Einsatzstoffen in fester Form (Silagen oder Wirtschaftsdüngern) in Fahrsilos und Vorgrube
Entnahme von Biomasse und gezielte Dosierung in den Fermentationsprozess (Fermenter)
Pumpvorgänge zwischen den Einbringsystemen, Fermentern, Nachgär- und Lagerbehälter
Zwischenlagerung der vergorenen Gärreste
Entnahme der vergorenen Gärreste zum Weitertransport und/oder Ausbringung zur bedarfsgerechten Ausbringung als Wirtschaftsdünger auf landwirtschaftliche Flächen
Gewinnung von Biogas durch anaerobe Vergärung in den Gärbehältern
Zwischenspeicherung des erzeugten Biogases im Gasspeichersystem
Verstromung des Biogases in einem/mehreren Blockheizkraftwerken
Nutzung der Wärme zur Beheizung der Fermenter/ Nachgärer
Versorgung von externen Wärmeabnehmern: Trocknung/ Beheizung von Wohnhäusern / Beheizung von Gerwerbebetrieben/ Nachverstromung / Aufbereitung von Gärprodukten

4. Gebräuchliche Bezeichnungen oder – bei gefährlichen Stoffen im Sinne der Stoffliste in Anhang I Nummer 1 – generische Bezeichnung oder Gefahreneinstufung der im Betriebsbereich vorhandenen relevanten gefährlichen Stoffe, von denen ein Störfall ausgehen könnte, sowie Angabe ihrer wesentlichen Gefahreneigenschaften in einfachen Worten.

Stoffe nach Anhang 1 Nr. 1: Biogas (entsprechend Anhang I, Nr. 1.2.2, 12. BImSchV)
Biogas gilt entsprechend GefahrstoffV als  hochentzündliches Gas und besteht im Wesentlichen aus Methan, Kohlendioxid und anderen Spurengasen im in geringem Umfang.  Biogas ist farblos und riecht abhängig von der Zusammensetzung nach faulen Eiern oder stechend.

Menge (kg): max. 17.613 kg

5. Allgemeine Informationen darüber, wie die betroffene Bevölkerung erforderlichenfalls gewarnt wird; angemessene Informationen über das Verhalten bei einem Störfall oder Hinweis, wo diese Informationen elektronisch zugänglich sind.

Im Einwirkungsbereich sind keine Personen zu informieren.

6. Datum der letzten Vor-Ort-Besichtigung nach § 17 Absatz 2 oder Hinweis, wo diese Information elektronisch zugänglich ist.
Letzte Prüfung am: 24.11.2016 nach § 16 Störfall-VO
Aufsichtsbehörde: Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Augsburg

Unterrichtung darüber, wo ausführlichere Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung und zum Überwachungsplan nach § 17 Absatz 1 unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen auf Anfrage eingeholt werden können.

Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Ausgburg

7. Einzelheiten darüber, wo weitere Informationen unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen eingeholt werden können.

Kontakt Biogasanlage: Mathias Satzger, Tel: 0179.7041995
Kontakt zuständige Behörde: Regierung von Schwaben, Tel: 0821-327-01, poststelle@reg-schw.bayern.de

1. Name oder Firma des Betreibers und vollständige Anschrift des Betriebsbereichs.
Firma: ENARO GbR
Straße und Hausnummer: Reistinger Str. 7
Postleitzahl: 89446
Stadt/Ort: Ziertheim
Land: Deutschland
Ansprechpartner: Armin Hartleitner
Telefon: 09076-9180041

2. Bestätigung, dass der Betriebsbereich den Vorschriften dieser Verordnung unterliegt und dass der zuständigen Behörde die Anzeige nach § 7 Absatz 1 und bei Betriebsbereichen der oberen Klasse der Sicherheitsbericht nach § 9 Absatz 1 vorgelegt wurde.
Name der Biogasanlage: ENARO GbR
Datum der Anzeige bei der Behörde: 15.07.2017

3. Verständlich abgefasste Erläuterung der Tätigkeiten im Betriebsbereich.
In der Biogasanlage wird aus Biomasse verschiedener Art durch anaerobe Vergärung Biogas erzeugt. Das Biogas wird anschließend in einem Blockheizkraftwerk zu thermischer und elektrischer Energie umgesetzt. Folgende Biomassen werden als Einsatzstoff in der Anlage eingesetzt:

- Rindergülle/Schweinegülle
- Rinderfestmist/Schweinemist/Geflügelmist
- Nachwachsende Rohstoffe: Maissilage/Grassilage
Die Tätigkeiten auf dem Gelände der Biogasanlage umfassen dabei folgende Prozesse:
Anlieferung und Einlagerung von oben genannten Einsatzstoffen in fester und flüssiger Form (Silagen oder Wirtschaftsdüngern) in Fahrsilos und Vorgrube
Entnahme von Biomasse und gezielte Dosierung in den Fermentationsprozess (Fermenter)
Pumpvorgänge zwischen den Einbringsystemen, Fermentern, Nachgär- und Lagerbehälter
Zwischenlagerung der vergorenen Gärreste
Entnahme der vergorenen Gärreste zur bedarfsgerechten Ausbringung als Wirtschaftsdünger auf landwirtschaftliche Flächen
Gewinnung von Biogas durch anaerobe Vergärung in den Gärbehältern
Zwischenspeicherung des erzeugten Biogases im Gasspeichersystem
Verstromung des Biogases in einem/mehreren Blockheizkraftwerken
Nutzung der Wärme zur Beheizung der Fermenter/ Nachgärer
Versorgung von externen Wärmeabnehmern: Trocknung von Holzspänen zur Pelletherstellung

4. Gebräuchliche Bezeichnungen oder – bei gefährlichen Stoffen im Sinne der Stoffliste in Anhang I Nummer 1 – generische Bezeichnung oder Gefahreneinstufung der im Betriebsbereich vorhandenen relevanten gefährlichen Stoffe, von denen ein Störfall ausgehen könnte, sowie Angabe ihrer wesentlichen Gefahreneigenschaften in einfachen Worten.

Stoffe nach Anhang 1 Nr. 1: Biogas (entsprechend Anhang I, Nr. 1.2.2, 12. BImSchV)
Biogas gilt entsprechend GefahrstoffV als  hochentzündliches Gas und besteht im Wesentlichen aus Methan, Kohlendioxid und anderen Spurengasen im in geringem Umfang.  Biogas ist farblos und riecht abhängig von der Zusammensetzung nach faulen Eiern oder stechend.

Menge (kg): 18.078 kg

5. Allgemeine Informationen darüber, wie die betroffene Bevölkerung erforderlichenfalls gewarnt wird; angemessene Informationen über das Verhalten bei einem Störfall oder Hinweis, wo diese Informationen elektronisch zugänglich sind.

Im Einwirkungsbereich sind keine Personen zu informieren.

6. Datum der letzten Vor-Ort-Besichtigung nach § 17 Absatz 2 oder Hinweis, wo diese Information elektronisch zugänglich ist.
Letzte Prüfung am: 25.10.2017
Aufsichtsbehörde: Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Augsburg

Unterrichtung darüber, wo ausführlichere Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung und zum Überwachungsplan nach § 17 Absatz 1 unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen auf Anfrage eingeholt werden können.

Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Ausgburg

7. Einzelheiten darüber, wo weitere Informationen unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen eingeholt werden können.

Kontakt Biogasanlage: Armin Hartleitner, Tel: 09076-9180041 bzw. 01757255012
Kontakt zuständige Behörde: Regierung von Schwaben, Tel: 0821-327-01, poststelle@reg-schw.bayern.de

1. Name oder Firma des Betreibers und vollständige Anschrift des Betriebsbereichs.
Firma: HJS Biogas GbR
Straße und Hausnummer: Reistinger Str. 7
Postleitzahl: 89446
Stadt/Ort: Ziertheim
Land: Deutschland
Ansprechpartner: Armin Hartleitner
Telefon: 09076-9180041

2. Bestätigung, dass der Betriebsbereich den Vorschriften dieser Verordnung unterliegt und dass der zuständigen Behörde die Anzeige nach § 7 Absatz 1 und bei Betriebsbereichen der oberen Klasse der Sicherheitsbericht nach § 9 Absatz 1 vorgelegt wurde.
Name der Biogasanlage: HJS Biogas GbR
Datum der Anzeige bei der Behörde: (keine Angabe)

3. Verständlich abgefasste Erläuterung der Tätigkeiten im Betriebsbereich.
In der Biogasanlage wird aus Biomasse verschiedener Art durch anaerobe Vergärung Biogas erzeugt. Das Biogas wird anschließend in einem Blockheizkraftwerk zu thermischer und elektrischer Energie umgesetzt. Folgende Biomassen werden als Einsatzstoff in der Anlage eingesetzt:
- Rindergülle/Schweinegülle
- Rinderfestmist/Schweinemist/Geflügelmist
- Nachwachsende Rohstoffe: Maissilage/Grassilage

Die Tätigkeiten auf dem Gelände der Biogasanlage umfassen dabei folgende Prozesse:
Anlieferung und Einlagerung von oben genannten Einsatzstoffen in fester und flüssiger Form (Silagen oder Wirtschaftsdüngern) in Fahrsilos und Vorgrube
Entnahme von Biomasse und gezielte Dosierung in den Fermentationsprozess (Fermenter)
Pumpvorgänge zwischen den Einbringsystemen, Fermentern, Nachgär- und Lagerbehälter
Zwischenlagerung der vergorenen Gärreste
Entnahme der vergorenen Gärreste zur bedarfsgerechten Ausbringung als Wirtschaftsdünger auf landwirtschaftliche Flächen
Gewinnung von Biogas durch anaerobe Vergärung in den Gärbehältern
Zwischenspeicherung des erzeugten Biogases im Gasspeichersystem
Verstromung des Biogases in einem/mehreren Blockheizkraftwerken
Nutzung der Wärme zur Beheizung der Fermenter/ Nachgärer
Versorgung von externen Wärmeabnehmern: Trocknung von Holzspänen zur Pelletherstellung

4. Gebräuchliche Bezeichnungen oder – bei gefährlichen Stoffen im Sinne der Stoffliste in Anhang I Nummer 1 – generische Bezeichnung oder Gefahreneinstufung der im Betriebsbereich vorhandenen relevanten gefährlichen Stoffe, von denen ein Störfall ausgehen könnte, sowie Angabe ihrer wesentlichen Gefahreneigenschaften in einfachen Worten.

Stoffe nach Anhang 1 Nr. 1: Biogas (entsprechend Anhang I, Nr. 1.2.2, 12. BImSchV)
Biogas gilt entsprechend GefahrstoffV als  hochentzündliches Gas und besteht im Wesentlichen aus Methan, Kohlendioxid und anderen Spurengasen im in geringem Umfang.  Biogas ist farblos und riecht abhängig von der Zusammensetzung nach faulen Eiern oder stechend.

Menge (kg): 22.804 kg

5. Allgemeine Informationen darüber, wie die betroffene Bevölkerung erforderlichenfalls gewarnt wird; angemessene Informationen über das Verhalten bei einem Störfall oder Hinweis, wo diese Informationen elektronisch zugänglich sind.

Im Einwirkungsbereich sind keine Personen zu informieren.

6. Datum der letzten Vor-Ort-Besichtigung nach § 17 Absatz 2 oder Hinweis, wo diese Information elektronisch zugänglich ist.
Letzte Prüfung am: 25.10.2017
Aufsichtsbehörde:  Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Augsburg

Unterrichtung darüber, wo ausführlichere Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung und zum Überwachungsplan nach § 17 Absatz 1 unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen auf Anfrage eingeholt werden können.

Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Ausgburg

7. Einzelheiten darüber, wo weitere Informationen unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen eingeholt werden können.

Kontakt Biogasanlage: Armin Hartleitner, Tel: 09076-9180041 bzw. 01757255012
Kontakt zuständige Behörde: Regierung von Schwaben, Tel: 0821-327-01, poststelle@reg-schw.bayern.de

1. Name oder Firma des Betreibers und vollständige Anschrift des Betriebsbereichs.
Firma: Kerler Energie KG
Straße und Hausnummer: Zur Viehweid 1
Postleitzahl: 87775
Stadt/Ort: Salgen
Land: Deutschland
Ansprechpartner: Alfons Kerler
Telefon: 08265 7088

2. Bestätigung, dass der Betriebsbereich den Vorschriften dieser Verordnung unterliegt und dass der zuständigen Behörde die Anzeige nach § 7 Absatz 1 und bei Betriebsbereichen der oberen Klasse der Sicherheitsbericht nach § 9 Absatz 1 vorgelegt wurde.
Name der Biogasanlage: Biogasanlage am Viehweidhof
Datum der Anzeige bei der Behörde: 16.11.2015

3. Verständlich abgefasste Erläuterung der Tätigkeiten im Betriebsbereich.
In der Biogasanlage wird aus Biomasse verschiedener Art durch anaerobe Vergärung Biogas erzeugt. Das Biogas wird anschließend in einem Blockheizkraftwerk zu thermischer und elektrischer Energie umgesetzt. Folgende Biomassen werden als Einsatzstoff in der Anlage eingesetzt:

- Rindergülle
- Rinderfestmist
- Nachwachsende Rohstoffe: Maissilage/Grassilage/Ganzpflanzensilage

Die Tätigkeiten auf dem Gelände der Biogasanlage umfassen dabei folgende Prozesse:
·         Anlieferung und Einlagerung von oben genannten Einsatzstoffen in fester und flüssiger Form (Silagen oder Wirtschaftsdüngern) in Fahrsilos und Vorgrube
·         Entnahme von Biomasse und gezielte Dosierung in den Fermentationsprozess (Fermenter)
·         Pumpvorgänge zwischen den Einbringsystemen, Fermentern, Nachgär- und Lagerbehälter
·         Zwischenlagerung der vergorenen Gärreste
·         Entnahme der vergorenen Gärreste zum Weitertransport und/oder Ausbringung zur bedarfsgerechten Ausbringung als Wirtschaftsdünger auf landwirtschaftliche Flächen
·         Gewinnung von Biogas durch anaerobe Vergärung in den Gärbehältern
·         Zwischenspeicherung des erzeugten Biogases im Gasspeichersystem
·         Verstromung des Biogases in mehreren Blockheizkraftwerken
·         Nutzung der Wärme zur Beheizung der Fermenter/ Nachgärer
·         Versorgung von externen Wärmeabnehmern: Beheizung von Wirtschaftsgebäuden

4. Gebräuchliche Bezeichnungen oder – bei gefährlichen Stoffen im Sinne der Stoffliste in Anhang I Nummer 1 – generische Bezeichnung oder Gefahreneinstufung der im Betriebsbereich vorhandenen relevanten gefährlichen Stoffe, von denen ein Störfall ausgehen könnte, sowie Angabe ihrer wesentlichen Gefahreneigenschaften in einfachen Worten.

Stoffe nach Anhang 1 Nr. 1: Biogas (entsprechend Anhang I, Nr. 1.2.2, 12. BImSchV)
Biogas gilt entsprechend GefahrstoffV als  hochentzündliches Gas und besteht im Wesentlichen aus Methan, Kohlendioxid und anderen Spurengasen im in geringem Umfang.  Biogas ist farblos und riecht abhängig von der Zusammensetzung nach faulen Eiern oder stechend.

Menge (kg): 2.942.546 kg

5. Allgemeine Informationen darüber, wie die betroffene Bevölkerung erforderlichenfalls gewarnt wird; angemessene Informationen über das Verhalten bei einem Störfall oder Hinweis, wo diese Informationen elektronisch zugänglich sind.

Durch die Lage der Biogasanlage in der Feldflur, 500 m von der nächsten Bebauung entfernt, besteht keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung.

Für die Gefahrenabwehr ist örtlich zuständig die Freiwillige Feuerwehr Hausen bzw. die Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhausen zu alarmieren über die Notrufnummer 112. Der Feuerwehrplan befindet sich in digitaler Form beim Kreisbrandrat des Landratsamtes Unterallgäu.

Austritt von Biogas: Biogas ist in etwa gleich schwer wie Luft, weshalb es sich an Leckagestellen gleichmäßig ausbreitet, es ist nicht gesundheitsgefährdend und wird nur durch einen Geruch nach faulen Eiern vom Menschenwenn überhaupt nur auf dem Gelände der Biogasanlage wahrnehmbar. In diesem Fall haben die auf dem Gelände der Biogasanlage unbefugten Personen das Gelände der Biogasanlage unverzüglich zu verlassen, auf offenes Feuer zu verzichten und den Betreiber oder die Feuerwehr zu verständigen.

Im Fall eines Brandes ergibt sich auf der Grundlage von Versuchen keine Gefahr für Menschen, da die mit Folie abgedecktem Gaslager über den Flüssigkeitsschichten der Betonbehälter nach oben fackelartig abbrennen. Explosionen sind nicht bekannt.

6. Datum der letzten Vor-Ort-Besichtigung nach § 17 Absatz 2 oder Hinweis, wo diese Information elektronisch zugänglich ist.
Letzte Prüfung am: 01.12.2016

Aufsichtsbehörde:
Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Augsburg
Sachgebiet 50 Technischer Umweltschutz
Tel.: 0821/327-01

und

Landratsamt Unterallgäu, Bad Wörishofener Str. 33, 87719 Mindelheim
Sachgebiet 31 Immissionsschutz
Tel.: 08261/995-365

Unterrichtung darüber, wo ausführlichere Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung und zum Überwachungsplan nach § 17 Absatz 1 unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen auf Anfrage eingeholt werden können.

7. Einzelheiten darüber, wo weitere Informationen unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen eingeholt werden können.

Kontakt Biogasanlage: Alfons Kerler, Tel: 08265 7088
Kontakt zuständige Behörde: Regierung von Schwaben, Tel: 0821-327-01, poststelle@reg-schw.bayern.de

1. Name oder Firma des Betreibers und vollständige Anschrift des Betriebsbereichs
Betreiber: Franz Hartmann
Straße: Ritzesrieder Straße 12,
PLZ, Ort: 89290 Buch

Betriebsbereich: Biogasanlage, Lage Feuerried, Flurstücke 264, 265, 266 der Gemarkung Buch

2. Bestätigung des Betriebsbereichs
Der Betriebsbereich der Biogasanlage unterliegt der Störfallverordnung und entspricht einem Betrieb der unteren Klasse (Lagervolumen 10.000 kg - < 50.000 kg leicht entzündliches Gas). Der Betriebsbereich wurde dem Landratsamt Neu-Ulm (im Folgenden LRA N-U), Kantstraße 8, 89231 Neu-Ulm gemäß § 7 der 12. Bundesimmissionsschutzverordnung (12. BImschV) angezeigt.

3. Verständlich abgefasst Erläuterung der Tätigkeit im Betriebsbereich
In der Biogasanlage wird durch Vergärung bei Temperaturen um 42 °C aus Mais-, Gras-, Ganzpflanzensilage, Getreide und Rindergülle Biogas (52 % Methan, 42 % CO 2 , 5 % Stickstoff, 1% Wasser) und Gärrest (flüssiger, wirtschaftseigener Dünger, der aus den eingesetzten Rohstoffen nach der Methangasbildung übrig bleibt) gewonnen.
Das getrocknete und entschwefelt Biogas wird in 4 Blockheizkraftwerken - 1.441 kW Feuerungswärmeleistung (365 u. 191 kW elt ; 423 u. 216 kW therm ) - am Standort der Biogasanlage bzw. als Satellitenkraftwerke, Standort Gewerbegebiet Buch - 1.609 kW Feuerungswärmeleistung (365 u. 250 kW elt u. 423 u. 299 kW therm ) - zum Antrieb der Gas-Otto-Motoren verwendet. Der erzeugte elektrische Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Mit der entstehenden Wärme werden die Fermenter (Prozesswärme), die Betriebsgebäude der Biogasanlage und eine Fabrik beheizt.

4. Bezeichnung oder Gefahreneinstufung der vorhandenen relevanten gefährlichen Stoffe sowie deren wesentlichen Gefahreneigenschaften
Die verwendeten Stoffe im Sinne der Störfallverordnung, die in relevanter Menge in der Biogasanlage erzeugt und verarbeitet werden sind:
Biogas mit einem Anteil von 52 % Methan: farbloses Gas, das aufgrund seines geringen Schwefelwasserstoffanteile nach faulen Eiern riecht. Biogas ist aufgrund seiner Zusammensetzung aus Methan, Kohlendioxid, Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und geringen Mengen Ammoniak bzw. Schwefelwasserstoff nicht gesundheitsgefährdend.
Kommt Biogas mit Sauerstoff in Berührung, ist das Biogas/Luft-Gemisch ab einer Konzentration von 6-12 % Biogas entzündlich.
Aufgrund des Geruchs ist es Personen möglich, sich rechtzeitig aus eventuellen Gefahrenzonen zu entfernen.

5. Allgemeine Informationen darüber, wie die betroffene Bevölkerung erforderlichenfalls gewarnt wird; angemessene Informationen über das Verhalten bei einem Störfall oder Hinweis, wo diese Informationen elektronisch zugänglich sind.
Durch die Lage der Biogasanlage in der Feldflur, 600 m von der nächsten Bebauung entfernt, besteht keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung.
Für die Gefahrenabwehr ist örtlich zuständig die Freiwillige Feuerwehr Buch bzw. die Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Buch zu alarmieren über die Notrufnummer 112.
Austritt von Biogas: Biogas ist in etwa gleich schwer wie Luft, weshalb es sich an Leckagestellen gleichmäßig ausbreitet, es ist nicht gesundheitsgefährdend und wird nur durch einen Geruch nach faulen Eiern vom Menschen wenn überhaupt nur auf dem Gelände der Biogasanlage wahrnehmbar. In diesem Fall haben die auf dem Gelände der Biogasanlage unbefugten Personen das Gelände der Biogasanlage unverzüglich zu verlassen, auf offenes Feuer zu verzichten und den Betreiber oder die Feuerwehr zu verständigen.
Im Fall eines Brandes ergibt sich auf der Grundlage von Versuchen keine Gefahr für Menschen, da die mit Folie abgedecktem Gaslager über den Flüssigkeitsschichten der Betonbehälter nach oben fackelartig abbrennen. Explosionen sind nicht bekannt.

6. Datum der letzten Vor-Ort-Besichtigung oder Hinweis, wo diese Informationen elektronisch zugänglich sind.
Die letzte Vor-Ort-Besichtigung fand am 08.12.2016 statt.

Unterrichtung darüber, wo ausführlichere Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung und zum Überwachungsplan nach § 17 Absatz 1 unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen auf Anfrage eingeholt werden können.
Ausführliche Auskünfte bezüglich der Inspektion oder des Überwachungsplans können beim

Landratsamt Neu-Ulm, Fachbereich 41 Immissionsschutz und Abfallrecht,
Kantstr. 8 , 89231 Neu-Ulm, Tel. 0731/7040-0, poststelle@lra.neu-ulm.de

Regierung von Schwaben, SG 50,
Fronhof 10, 86152 Augsburg, Tel. 0821/327-01, poststelle@reg-schw.bayern.de

eingeholt werden.

7. Einzelheiten darüber, wo weitere Informationen unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder priva ter Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen eingeholt werden können.
Kontakt Überwachungsbehörden: LRA N-U, Fachbereich 41, Immissionsschutz und Abfallrecht, Tel.:0731/7040-0

1. Name oder Firma des Betreibers und vollständige Anschrift des Betriebsbereichs.
Firma:                                       Naturenergie Lauingen GmbH & Co KG
Straße und Hausnummer:    Wittislinger Str. 24
Postleitzahl                              89415
Stadt/Ort:                                Lauingen
Land:                                        Bayern
Ansprechpartner:                  Otto Spengler
Telefon:                                   01705629669

2. Bestätigung, dass der Betriebsbereich den Vorschriften dieser Verordnung unterliegt und dass der zuständigen Behörde die Anzeige nach § 7 Absatz 1 und bei Betriebsbereichen der oberen Klasse der Sicherheitsbericht nach § 9 Absatz 1 vorgelegt wurde.

Name der Biogasanlage          Naturenergie Lauingen GmbH & Co KG
Datum der Anzeige bei der Behörde:   Juli 2017

3. Verständlich abgefasste Erläuterung der Tätigkeiten im Betriebsbereich.
In der Biogasanlage wird aus Biomasse verschiedener Art durch anaerobe Vergärung Biogas erzeugt. Das Biogas wird anschließend in einem Blockheizkraftwerk zu thermischer und elektrischer Energie umgesetzt. Folgende Biomassen werden als Einsatzstoff in der Anlage eingesetzt:

Rindergülle/Schweinegülle/Geflügelmist
Nachwachsende Rohstoffe: Maissilage/Grassilage/Ganzpflanzensilage

Die Tätigkeiten auf dem Gelände der Biogasanlage umfassen dabei folgende Prozesse:

  • Anlieferung und Einlagerung von oben genannten Einsatzstoffen in fester und flüssiger Form (Silagen oder Wirtschaftsdüngern) in Fahrsilos und Vorgrube
  • Entnahme von Biomasse und gezielte Dosierung in den Fermentationsprozess (Fermenter)
  • Pumpvorgänge zwischen den Einbringsystemen, Fermentern, Nachgär- und Lagerbehälter
  • Zwischenlagerung der vergorenen Gärreste
  • Entnahme der vergorenen Gärreste zum Weitertransport und/oder Ausbringung zur bedarfsgerechten Ausbringung als Wirtschaftsdünger auf landwirtschaftliche Flächen
  • Gewinnung von Biogas durch anaerobe Vergärung in den Gärbehältern
  • Zwischenspeicherung des erzeugten Biogases im Gasspeichersystem
  • Verstromung des Biogases in mehreren Blockheizkraftwerken
  • Nutzung der Wärme zur Beheizung der Fermenter/ Nachgärer
  • Versorgung von externen Wärmeabnehmern: Trocknung/ Beheizung von Wohnhäusern / Beheizung von Gerwerbebetrieben/ Nachverstromung / Aufbereitung von Gärprodukten

4. Gebräuchliche Bezeichnungen oder – bei gefährlichen Stoffen im Sinne der Stoffliste in Anhang I Nummer 1 – generische Bezeichnung oder Gefahreneinstufung der im Betriebsbereich vorhandenen relevanten gefährlichen Stoffe, von denen ein Störfall ausgehen könnte, sowie Angabe ihrer wesentlichen Gefahreneigenschaften in einfachen Worten.

Stoffe nach Anhang 1 Nr. 1      Menge (kg)
Biogas (entsprechend Anhang I, Nr. 1.2.2, 12. BImSchV)

Biogas gilt entsprechend GefahrstoffV als  hochentzündliches Gas und besteht im Wesentlichen aus Methan, Kohlendioxid und anderen Spurengasen im in geringem Umfang.  Biogas ist farblos und riecht abhängig von der Zusammensetzung nach faulen Eiern oder stechend.
Menge bitte aus den Planungsunterlagen übernehmen: 12.000 kg

5. Allgemeine Informationen darüber, wie die betroffene Bevölkerung erforderlichenfalls gewarnt wird; angemessene Informationen über das Verhalten bei einem Störfall oder Hinweis, wo diese Informationen elektronisch zugänglich sind.

Warnsirene, Lautsprecherdurchsage

6. Datum der letzten Vor-Ort-Besichtigung nach § 17 Absatz 2 oder Hinweis, wo diese Information elektronisch zugänglich ist;

Letzte Prüfung am:      21.02.2017
Aufsichtsbehörde:       Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Augsburg

Unterrichtung darüber, wo ausführlichere Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung und zum Überwachungsplan nach § 17 Absatz 1 unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen auf Anfrage eingeholt werden können.

Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Ausgburg

7. Einzelheiten darüber, wo weitere Informationen unter Berücksichtigung des Schutzes öffentlicher oder privater Belange nach den Bestimmungen des Bundes und der Länder über den Zugang zu Umweltinformationen eingeholt werden können.

Kontakt Biogasanlage:            Otto Spengler  Tel: 01705629669
Kontakt zuständige Behörde   Regierung von Schwaben       Tel: 0821-327-2593; poststelle@reg-schw.bayern.de

 

Stephan Ruile

Fachberater Biogas
sr@renergie-allgaeu.de
0831 52 62 68 0 -18

 

Johannes Knöpfle

Fachberater Biogas
jk@renergie-allgaeu.de
0831 52 62 68 0 -20