Biogas Infotage 2021 finden statt


Biogas-Infotage 2021 in Ulm zeigen Perspektiven auf – Jetzt anmelden und Aussteller-Plätze sichern

Nach den Biogas-Infotagen ist vor den Biogas-Infotagen: Der zweitägige Fachkongress mit Ausstellung und Vortragsveranstaltungen für Erneuerbare Energien im Agrarbereich findet am Mittwoch und Donnerstag, 13. und 14. Januar 2021 in der Messe Ulm statt. Interessierte Aussteller können sich ab sofort beim Veranstalter renergie Allgäu anmelden. Hier geht es zu den entsprechenden Anmeldeformularen und allen weiteren Informationen.

Die Biogas-Branche kennt es nicht anders. Sie muss sich schon seit Jahren  immer wieder neu und flexibel auf aktuelle Veränderungen und verschärfte Markt-Bedingungen einstellen. Das gilt fürs EEG genau wie für Corona – und das wird sich auch bei den Infotagen zeigen: Unter der Prämisse „Sicher in die Zeit danach“ garantiert der Kemptener Verein renergie Allgäu nicht nur ein den gültigen Schutzbestimmungen angepasstes Umfeld, sondern auch wie gewohnt hochaktuelle und praxisnahe Angebote für Biogas-Experten aus Betrieb und Forschung.

„Gerade in einer Zeit, in der nichts mehr verlässlich scheint, wollen und werden wir nachhaltig und beständig an der Perspektive für morgen arbeiten“, verspricht Geschäftsführer Florian Weh innovative Konzepte und ermutigende Impulse für die Biogas-Branche. Im fünften Jahr in Folge bieten die Infotage die ideale Plattform für Austausch, Information und Beratung. Rund 150 Aussteller und weit über 1.000 Fachbesucher jährlich tragen damit zum weiteren Gelingen der Erneuerbaren Energiewende bei.

Mit Zuversicht den Bestand sichern


Infotage in Ulm bereiten Biogas-Branche auf die Zukunft vor

Auch wenn die politische und wirtschaftliche Lage nach wie vor schwierig ist, bei den Biogas Infotagen in Ulm zeigte sich die Branche ausgesprochen zuversichtlich und gut gelaunt. Die Veranstalter des Kemptener Vereins renergie Allgäu erlebten an den beiden Messetagen 150 zufriedene Aussteller und gut 1300 interessierte Fachbesucher. Damit konnte ein Publikums-Plus von über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden.

„Es geht nicht mehr um Neu- oder Ausbau, sondern um Bestandssicherung“, zieht Fachberater Stephan Ruile am Tag danach ein erstes Fazit der Biogas-Infotage. Die große Mehrheit der Anlagenbetreiber, die bei ihm und seinen Kollegen am renergie-Allgäu Stand in Halle 1 vorgesprochen hatten, hatten Fragen zur Flexibilisierung oder Direktvermarktung gestellt. Maßnahmen also, mit denen der Betrieb über das Ende des EEG hinaus sichergestellt werden kann.
Auf entsprechend großes Interesse stieß darum auch das neueste Angebot von renergie Allgäu, das Geschäftsführer Florian Weh in Vorträgen und Standgesprächen vorstellte: cells energy, ein Marktplatz für die Energiewende. Auf dieser Online-Plattform präsentieren sich Erzeuger von Erneuerbarer Energie dem Verbraucher, der aus diesem Angebot seine persönlichen Lieferanten der Zukunft wählen kann. „Heute schon den Kunden von morgen gewinnen“, nach diesem Motto bereitet cells energy den Biogasbetreiber auf die Zeit nach dem Ende der staatlichen Förderung vor und schafft gleichzeitig die Grundlage für eine nachhaltige, regionale und transparente Stromversorgung in Bürgerhand.

Ähnlich innovativ und zukunftsweisend präsentierten sich auch die Vortragsreihen in den drei Fachforen. Ob Praktiker oder Forscher – nahezu alle Referenten sprachen vor vollbesetzten Reihen und trafen auf hochinteressiertes Fachpublikum. Entsprechend begeistert zeigte sich beispielsweise Dr. Andreas Lemmer von der Landesanstalt für Agrartechnik und Bioenergie der Universität Hohenheim, der gemeinsam mit seinem Team erstmals das zweitägige Wissenschaftsforum organisiert und durchgeführt hatte. Die Hochschule hatte auch die Ausstellung im Foyer der Messe bestückt, in der über unterschiedlichste Technologien und Forschungsansätze informiert wurde.

Zufrieden zeigten sich auch die rund 150 Aussteller aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Mit der Verlegung des Caterings in Halle 2 war es diesmal gelungen, die Besucherströme gleichmäßig über die gesamte Zeit auf beide Messehallen zu verteilen. Von „gut“ bis „ausgezeichnet“ reichten denn auch die Rückmeldungen der Aussteller. Im Gegensatz zu weitaus größeren Veranstaltungen ähnlicher Art habe man es an beiden Tagen ausschließlich mit Fachpublikum zu tun gehabt, viele konstruktive Gespräche und zielführende Beratungen geführt.

„Aus den beiden Tagen ergeben sich viel mehr Folgeaufträge als aus mancher Messe mit deutlich höherer Besucherzahl“, meldete sich ein Aussteller schon gleich beim Abbau wieder für die Infotage 2020 an. Die finden statt am Mittwoch und Donnerstag, 29. und 30. Januar, erneut in der Messe Ulm. Und genau wie die Biogasbranche selbst denkt auch das Team von renergie Allgäu, allen voran die Messeverantwortlichen Monica Lehmkuhl und Angela Hartmann, in dem Zusammenhang schon jetzt über immer neue Optimierungsansätze und Effizienzsteigerungsmaßnahmen nach.